Neue Schauburg bekommt eine Rampe

Baustart: Kino in Northeim wird barrierefrei

Das Bild zeigt (v.l.) Martin Steinhoff (Baufirma Steinhoff), Andreas Krause-Hedenus (Städtebauförderung), Simon Hartmann, Christian Schaper (Baufirma Steinhoff), Monika Nölting (Beirat für Menschen mit Behinderung), Andreas Vieweg (vorn, Städtebauförderung), Hausbesitzer Marius Becker und Theaterleiter Patrick Ahrens vor dem Northeimer Kin Neue Schauburg.
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Beim Baubeginn vor dem Kino Neue Schauburg in Northeim: (v.l.) Martin Steinhoff (Baufirma Steinhoff), Andreas Krause-Hedenus (Städtebauförderung), Simon Hartmann, Christian Schaper (Baufirma Steinhoff), Monika Nölting (Beirat für Menschen mit Behinderung), Andreas Vieweg (vorn, Städtebauförderung), Hausbesitzer Marius Becker und Theaterleiter Patrick Ahrens.

Der Eingang des Northeimer Kinos Neue Schauburg wird barrierefrei. Möglich wird das durch eine Rampe, deren Bauarbeiten jetzt begonnen haben.

Northeim - Der Baubeginn musste coronabedingt zunächst verschoben werden. Den Start begleitet haben neben Mitarbeitern der zuständigen Baufirma Steinhoff Vertreter der Stadt Northeim und Theaterleiter Patrick Ahrens.

Ebenfalls anwesend war Monika Nölting vom Beirat für Menschen mit Behinderung, die sich schon während des Entscheidungsprozesses ausdrücklich für einen barrierefreien Kinozugang ausgesprochen hatte.

Entsprechend zufrieden sei sie nun damit, dass das Thema aufgegriffen wurde. Bürgermeister Simon Hartmann (SPD) bezeichnete den Bau als „stärkendes Signal für das Kino nach der Wiedereröffnung.“

Beim Bau der Rampe wird laut Christian Schaper von der Baufirma Steinhoff gezielt darauf geachtet, regionale Materialien zu verwenden. „Dafür sind natürlich auch ökologische Gesichtspunkte von Bedeutung.“

Das beste Beispiel für solche regionalen Materialien seien die Wesersandsteine, die einen großen Teil der Rampe bilden werden. Dabei handelt es sich um Natursandsteine, die im Gebiet der Oberweser und der unteren Diemel im Weserbergland vorkommen.

Fertiggestellt sein soll das Bauprojekt Ende nächster Woche, so Schaper. Die Kosten dafür belaufen sich laut Andreas Vieweg von der Stabsstelle Städtebauförderung der Stadt Northeim auf insgesamt 18 000 Euro. Finanziert wird es von dem Städtebauförderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“, das private und öffentliche Sanierungsmaßnahmen fördert.

„Barrierefreiheit herzustellen ist ein sehr wichtiger Teil dieses Programms“, erklärt Vieweg, wieso die Rampe zum Kino so gefördert werden kann.

Von Jan Trieselmann

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