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Mietvertrag von Wilvorst verlängert – Auftragsvolumen wächst

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Von: Rosemarie Gerhardy

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Bekenntnis zum Standort Northeim: Wilvorst hat den Mietvertrag verlängert und belässt den Firmensitz in Northeim am Friedrich-Wilhelm-Vordemfelde-Kreisel.
Bekenntnis zum Standort Northeim: Wilvorst hat den Mietvertrag verlängert und belässt den Firmensitz in Northeim am Friedrich-Wilhelm-Vordemfelde-Kreisel. © Gerhardy, Rosemarie

Nachdem im Frühjahr 2021 die Zukunft der Firma Wilvorst am Standort Northeim ungewiss war und die Produktion geschlossen wurde (wir berichteten), gibt es nun positive Nachrichten.

Northeim – Die Auftragsbücher sind wieder gut gefüllt und es werden wieder neue Mitarbeiter eingestellt, berichten die Wilvorst Geschäftsführer Stefan Kohlmann und Andreas Wolf auf Anfrage der HNA.

Stefan Kohlmann Geschäftsführer
Stefan Kohlmann, Geschäftsführer © Wilvorst

Zudem haben sich die Gesellschafter mit dem Inhaber der Immobilie verständigt und den Mietvertrag, der zum Jahresende ausgelaufen wäre, bis zum 31. Dezember 2025 verlängert.

Danach gelte es, die Situation der Firma neu zu bewerten, aber bei weiterhin positiver Geschäftsentwicklung werde man auch in Zukunft an Northeim festhalten, so Kohlmann. Die Firma Wilvorst wurde 1916 in Stettin gegründet und ist seit 1946 in Northeim ansässig.

Seit 1993 ist die Brinkmann-Gruppe aus Herford Mehrheits-Gesellschafter bei Wilvorst.

Man fühle sich Northeim sehr verbunden, betonen Wolf und Kohlmann. Beide freuen sich über die Entscheidung und die positive Geschäftsentwicklung. „Wir liegen bei circa 80 Prozent vom Vor-Corona-Niveau“, berichtet Kohlmann und blickt optimistisch in die Zukunft.

In diesem Jahr habe das Geschäftsergebnis 20 Prozent über den Erwartungen gelegen, und auch für das kommende Jahr rechne man mit positiven Ergebnissen. Coronabedingt habe es vermutlich einen „Hochzeitsstau“ gegeben, so Wolf, davon würde man jetzt profitieren. Denn in diesem Jahr blühe das Hochzeitsgeschäft förmlich wieder auf.

Die Hochzeitsmessen seien wieder gut besucht und auch für das kommende Jahr zeichne sich eine „außergewöhnliche Vorordersaison“ bei den Händlern ab, betonen die Geschäftsführer.

Die Kostensteigerungen, die sich durch Inflation, höheren Energiekosten und Einkauf der Materialien ergeben, müssten allerdings mit eingepreist werden. Da seien aktuell noch einige unbekannte Größen. Deshalb müsse abgewartet werden,, wie das Betriebsergebnis dann Ende 2023 wirklich aussieht, betont Kohlmann.

Erfreut ist er jedoch über die sehr positive Entwicklung des Outlets in Northeim. Das sei nach Corona wieder sehr gut angelaufen.

„Wir haben das Tal der Tränen verlassen“, so die Geschäftsführer. Aktuell sind an den Standorten Northeim und Goslar sowie in den Outlets in Northeim, Goslar und Wolfsburg rund 110 Mitarbeiter beschäftigt.

Zurzeit werden wieder neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für die Logistik und mit Fremdsprachenkenntnissen für den Vertrieb gesucht. (Rosemarie Gerhardy)

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