Ebola: Der Landkreis ist gerüstet

Northeim. Die Welt war nicht ausreichend vorbereitet auf die Tod bringende Seuche Ebola. Jetzt wird Versäumtes im Eiltempo nachgeholt. Auch im Landkreis Northeim gibt es Pläne, falls hier ein Ebola-Fall auftritt.

Die Helios-Albert-Schweitzer-Klinik Northeim verfügt über einen hauseigenen Leitfaden zum Umgang mit Patienten mit Ebola-Verdacht. Dieser orientiert sich an den Vorgaben des Robert-Koch-Institutes und auf aktuellen Mitteilungen der WHO.

„Helios wird bei Ebola-Verdachtsfällen in enger Zusammenarbeit mit den Gesundheitsbehörden alle Vorkehrungen treffen, um die betreffenden Patienten zu isolieren und diese so schnell wie möglich zur Therapie in eine dafür spezialisierte Klinik zu verlegen“, teilte Marketingreferentin Julia Szikszay auf Anfrage der HNA mit. Die notwendigen hygienischen, medizinischen und baulich-technischen Voraussetzungen zur Erstversorgung von Patienten mit Verdacht auf Ebola-Infektion seien damit gegeben.

Der Landkreis Northeim trifft nach Mitteilung seines Pressesprechers Vorbereitungen für einen möglichen Ebola-Verdachtsfal. Der Fachdienst Gesundheitsdienste habe bereits im August die Akutkrankenhäuser mit Informationen versorgt und für die Thematik sensibilisiert.

Ferner habe ein Abstimmungsgespräch mit den Verantwortlichen für den Rettungsdienst im Landkreis Northeim stattgefunden, mit dem Ziel, im Ernstfall ein möglichst reibungsloses Verfahren für die Abklärung und Behandlung eines Ebola-Verdachtsfalles zu erreichen.

Northeims Kreisbrandmeister Bernd Kühle hat sich natürlich schon Gedanken über die Situation gemacht. „Angesprochen oder aufgefordert hat uns bislang allerdings niemand“, sagt der Chef aller Wehren. Er würde im Fall der Fälle auf jeden Fall auf den Hygiene-Experten in Reihen der Wehr zurückgreifen.

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