Spender sollen Kinder aus Familien beschenken, die nicht viel haben

Im City-Center steht ein Baum voller kleiner Wünsche

Freuen sich über den Wunschbaum im City-Center: Stadtmarketing-Geschäftsführerin Tanja Bittner, Stefan Loheide vom Kinder- und Jugendkulturzentrum, Bürgermeister Simon Hartmann, Jessica Gießelmann (Assistentin der City-Center-Geschäftsleitung), SWN-Pressesprecher Lars von Minden und Beate Wernicke vom Tagestreff Oase.
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Freuen sich über den Wunschbaum im City-Center: (von links) Stadtmarketing-Geschäftsführerin Tanja Bittner, Stefan Loheide vom Kinder- und Jugendkulturzentrum, Bürgermeister Simon Hartmann, Jessica Gießelmann (Assistentin der City-Center-Geschäftsleitung), SWN-Pressesprecher Lars von Minden und Beate Wernicke vom Tagestreff Oase.

Erstmals beteiligen sich das Northeimer City-Center und das Stadtmarketing Northeim gemeinsam an einer Aktion.

Northeim – Zusammen mit mit Kinder- und Jugendkultuzentrum Alte Brauerei, dem Tagestreff Oase und den Stadtwerken Northeim (SWN) haben sie den ersten Northeimer Wunschbaum initiiert.

Ziel der Aktion ist nach den Worten von Stadtmarketing-Geschäftaführerin Tanja Bittner, Northeimer Kindern aus Familien, die jeden Euro zweimal umdrehen müssen, einen kleinen Herzenswunsch zu erfüllen und damit ein schönes Weihnachtsfest zu bescheren.

Dazu steht in der Mitte des City-Centers der Wunschbaum. In den daran hängenden Kugeln stecken die Wünsche von Kindern.

In Kooperation mit sozialen Northeimer Einrichtungen haben die Initiatoren im Vorfeld zahlreiche Familien kontaktiert. Mädchen und Jungen aus den Einrichtungen konnten ihre Wünsche auf kleinen Papier-Weihnachtsbäumen“ schreiben, die das Kinder- und Jugendkulturzentrum vorbereitet hatte. Einige hätten dabei zunächst Wünsche niedergeschrieben, die sich mit Geld nicht verwirklichen lassen, berichtete Beate Wernicke vom Tagestreff Oase. So habe ein Mädchen den Wunsch gehabt, dass sich die Situation Kolumbien bald verbessern soll. Im zweiten Anlauf hätten sie und die anderen Kinder mit solchen Wünschen dann noch etwas Materielles auf den Wunschzettel in Baumform geschrieben.

Zunächst hingen 35 Kugeln am Baum. Einige von ihnen fanden aber schnell Spender, die sie abnahmen. Wernicke vom Tagestreff Oase ist sich aber sicher, dass noch einige Wünsche von Kindern kommen werden. Sie erwartet, dass am Ende über 50 Wünsche über den Baum verteilt werden.

Wer einen der Wünsche im Wert bis zu 20 Euro erfüllen will, kann eine der Kugeln vom Baum nehmen. Alle Wünsche seien eindeutig beschrieben und seien im örtlichen Einzelhandel erhältlich, erläuterte Bittner.

Weihnachtlich verpackt sollen die Geschenke dann bis zum 13. Dezember entweder in der Alten Brauerei oder in der Geschäftsstelle des Stadtmarketings im Reddersenhaus, Am Münster, abgegeben werden. Wer möchte, könne dem Geschenk auch gerne ein paar persönliche Zeilen hinzufügen.

Zwischen dem 20. und 22. Dezember sollen die Geschenke dann an die Empfänger verteilt werden.   (Olaf Weiss)

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