NFV-Pokal: Northeim gastiert am Sonntag ab 17 Uhr bei der SVG Göttingen

Derby zwischen der SVG Göttingen und Eintracht Northeim 

Wie bei den Profis: Anfang der Woche stand bei der Eintracht ein leistungsdiagnostischer Test an. Hier muss Marc-Jannik Grunert beim Laktattest einen Tropfen Blut abgeben. Foto: Eintracht Northeim/nh

Northeim. Eintracht Northeims Teammanager Hartmut Denecke und sein Kollege Thorsten Tunkel von der SVG Göttingen hatten bei der Auslosung schon so eine kleine Vorahnung.

„Wir haben vorher rumgeflachst und waren uns einig, dass ein Duell unserer Vereine eine tolle Partie für die erste Pokalrunde wäre“, sagt Denecke mit Blick zurück zum Staffeltag in Barsinghausen. Und es kam tatsächlich so. Das (unter regionalen Gesichtspunkten gezogene) Los bescherte den Fußballfans in Südniedersachsen ein Derby zwischen der SVG Göttingen und Eintracht Northeim, die nach dem Aufstieg der Unistädter auch in der Oberligasaison zweimal die Klingen kreuzen werden. Los geht die Partie der Qualifikationsrunde zum NFV-Pokal am Sonntag um 17 Uhr am Sandweg.

„Das wird sehr schwer für uns. Die SVG hat früher mit der Vorbereitung begonnen und bereits eine beachtliche Form erreicht“, sagt Denecke. „Wir dagegen haben noch kein wirklich gutes Testspiel gezeigt. Die erste Halbzeit in Heiligenstadt war sogar richtig schlecht. Deshalb würde ich auch nicht so weit gehen und uns als Favoriten ansehen. Das ist eine Partie auf Augenhöhe. Gerade in Göttingen waren es immer schwere Spiele für uns.“

Wer Sonntag gewinnt, hat in der nächsten Runde Heimrecht. Gegner im Achtelfinale wäre Hildesheim. Der Neu-Regionalligist soll planmäßig am Mittwoch ab 19 Uhr beim Derbysieger gastieren.

Werte wie Nationalspieler

Damit die Eintracht-Jungs spätestens zum Punktspielstart am 9. August gegen Bückeburg richtig fit sind, stand jetzt ein leistungsdiagnostischer Test auf dem Programm. Anfang der Woche baten Dr. Stinus aus Northeim und sein Kollege Prof. Schulz von der Göttinger Uniklinik die Kicker zu einer besonderen Trainingseinheit. Es wurde gesprintet, um danach durch den aus dem Profisport bekannten Laktattest festzustellen, wie schnell die Spieler regenerieren können. „Für die Jungs ist das neu. Sie sind entsprechend neugierig. Das ist ein guter zusätzlicher Anreiz“, lobte Trainer Wolfgang Schmidt.

Und die Ärzte brachten durchaus interessante Fakten ans Tageslicht. „Da sind einige sehr gute Werte dabei. Aber es gibt auch Spieler, bei denen auf jeden Fall noch an der Grundlagenausdauer gearbeitet werden muss“, verriet Dr. Stinus. „Einige haben sogar Werte wie Nationalspieler“, ergänzte Prof. Schulz. Und das Duo weiß wovon es spricht, schließlich betreut Dr. Stinus auch die deutsche Paralympics-Mannschaft. (mwa)

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