Ein Lastwagen voller Hilfe

Landwirte aus dem Landkreis Northeim organisieren Spendenaktion für ein Dorf in der Eifel

Auch Heuballen gehörten zu den Hilfsgütern, die in Langenholtensen für einen Hilfstransport ins Hochwassergebiet verladen wurden. Auf unserem
+
Auch Heuballen gehörten zu den Hilfsgütern, die in Langenholtensen für einen Hilfstransport ins Hochwassergebiet verladen wurden. Auf unserem

Für Opfer der Hochwasserkatastrophe wurde im Raum Northeim eine spontane Spendenaktion organisiert.

Langenholtensen – Mit Sachspenden für Betroffene der Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz hat sich am Dienstag ein voll beladener Lastwagen von Langenholtensen aus auf den Weg gemacht.

Der Kontakt zu einem 400-Seelen-Dorf im Eifelkreis Bitburg-Prüm sei über den Verein „Land Schafft Verbindungen“ (LSV) zustande gekommen, berichtet Landwirt Arne Röttcher aus Lagershausen, der schon mehrfach an spektakulären LSV-Aktionen im Landkreis Northeim beteiligt war, bei denen Bauern auf ihre aktuellen Probleme aufmerksam gemacht haben (wir berichteten).

Er selbst hat 20 Siloballen für einen betroffenen Kollegen zur Verfügung gestellt, der angesichts der Schäden nicht weiß, wie er seine Tiere versorgen soll. „Meine Frau und ich haben dann im Raum Northeim noch nach weiteren Spendern gesucht, die sich an der Aktion beteiligen wollten“, sagt Röttcher. Er ist froh, dass schließlich Kleintierfutter (gespendet von der Firma Fressnapf), Getränke (Getränke Hartje), 100 Kilo Äpfel (Hof Wedemeyer, Iber), 18 Heuballen (Klosterschäferei Wiebrechtshausen), Grillkohle und Hundefutter (Raiffeisen Northeim), zehn Säcke Kartoffeln (Landwirt Christian Frohme) und diverse Artikel für den täglichen Bedarf sowie Konserven und Süßigkeiten (Sandra Sohnrey) an Hilfsgütern zusammengekommen sind.

„Auch den Lastwagen, der den Transport übernimmt, haben wir über die Whatsapp-Gruppe des LSV gefunden“, berichtet Röttcher. Die Spedition Brass, die unter anderem in Korbach und Bad Arolsen (Landkreis Waldeck-Frankenberg in Hessen) Standorte betreibt, habe einen Lkw zur Verfügung gestellt. „Und der Fahrer hat extra seinen Urlaub unterbrochen, um uns zu helfen und diese Tour zu fahren“, so Röttcher.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.