Dank für Einsatz bei Moorbrand

Medaillen für Brandbekämpfung im Moor für Feuerwehrleute aus dem Landkreis Northeim

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Ausgezeichnet: Uwe Ahrens, Astrid Klinkert-Kittel und Marko de Klein (Mitte) sind hier mit den Feuerwehrleuten zu sehen, die die Moorbrandplakette des Bundesministeriums für Verteidigung erhielten. 

Ein Moorbrand in Meppen hielt im vergangenen Jahr Einsatzkräfte aus ganz Deutschland in Atem. Auch Feuerwehrleute aus dem Kreis Northeim waren vor Ort. Jetzt wurden sie für ihren Einsatz geehrt.

In Vertretung für das Bundesverteidigungsministerium hat Northeims Landrätin Astrid Klinkert-Kittel die Feuerwehrleute geehrt, die voriges Jahr beim Moorbrand in Meppen im Einsatz waren. 54 Feuerwehrleute aus dem gesamten Kreisgebiet waren zum Festakt auf der Katlenburg eingeladen.

„Sie alle haben dazu beigetragen, die Notlage der Betroffenen so gut es ging zu verringern“, lobte die Landrätin. „Sie schauen nicht weg, wenn Hilfe benötigt wird und opfern hierfür einen erheblichen Teil ihrer Freizeit“, fügte sie hinzu. Auch Katlenburg-Lindaus Bürgermeister Uwe Ahrens lobte als Gastgeber den Einsatz der Feuerwehrleute. „Bis zu 2000 Einsatzkräfte kämpften gleichzeitig gegen das Feuer“, sagte Kreisbrandmeister Marko de Klein, der die Geschehnisse noch einmal Revue passieren ließ. Am 3. September war durch einen Raketentest der Bundeswehr der Großbrand ausgebrochen. Insgesamt fünf Wochen hielt er die Einsatzkräfte in Atem.

Feuerwehr und THW wollen aus Fehlern lernen 

De Klein ging in seinem Rückblick auch auf Fehler ein, die während dieser Zeit gemacht wurden. Beispielsweise seien erst spät zivile Kräfte wie THW und Feuerwehr alarmiert worden. Außerdem habe es Probleme in der Kommunikation gegeben.

Aus dem Landkreis Northeim wurde am 23. September die Technische Einsatzleitung der Kreisfeuerwehr angefordert, um für zwei Tage den Einsatz in Meppen teilweise zu leiten. Ein Wassertransportzug der Kreisfeuerwehr wurde einen Tag später alarmiert. Dieser war dann zwei Tage vor Ort, jedoch ohne zum Einsatz zu kommen.

Ein weiterer Zug aus dem Landkreis wurde schließlich am 28. September angefordert, um bei der Bekämpfung von Glutnestern und beim Rückbau von Schlauchleitungen zu helfen. Aus solchen Fehlern wollen die Beteiligten nach Angaben des Kreisbrandmeisters lernen.

Es sei wichtig, dass die Feuerwehr im Landkreis dank der Städte und Gemeinden über gut ausgebildete und motivierte Einsatzkräfte verfüge und die technische Ausstattung den Anforderungen entspreche.

Bedeutend sei auch, dass im Einsatzfall ausgebildetes Personal benötigt werde, das dann vom jeweiligen Arbeitgeber freigestellt werde. 

Diese Aktiven der Feuerwehr erhielten die Plakette

Die Plakette erhielten: Sven Helmold (Berka), Stefan Gloth, André Leßner, Karsten Rorig, Pascal Rorig, Marcus Wilke (alle Bishausen), Raphael Richter (Dassel), Herwig Zwickert (Düderdoe), Jan-Eric Loy, Manuel Gaspar, (Edemissen), Marcus Seidel (Einbeck), Phil Heise (Gladebeck), Anika Kubieniec, Frank Kubieniec, Marko de Klein (alle Greene), Wilhelm Busse, Kevin Körner, Florian Ramswig (alle Hardegsen), Thomas Junge (Hillerse), Björn Baumann, Frank Blaszkowski, Alexander Junge, Holger Sebo (Höckelheim), Marco Waßmann (Hoppensen), Jens Kruse (Kalefeld), Michael Bienst (Katlenburg-Lindau), Philip Semmler (Katlenburg), Marco Metje, Bernd Kühle (beide Langenholtensen), Mike Gippert, Florian Schmakeit, Sebastian Sperschneider (alle Lutterhausen), Martin Jockisch, Alexander Kramer, Dennis Kretschmer, Jan Marquardt, Oliver Sassin, Manuel Schaper, Patrick Stahlmann (alle Markoldendorf), Hans-Hermann Isermann, Björn Plumhoff, Oliver Rohde, Roland Schneider, Frank Fihlon, Tobias Marx (alle Moringen), Tobias Harms, Tamara Jordan, Ruwen Lüdecke, Pascal Metje, Alexander Nolte (alle Northeim), Anton von Hardenberg (Parensen), Dennis Bodenstein (Salzderhelden), Kai Koschwitz (Sudheim), Oliver Zufall (Willershausen)

Vor etwa einem Jahr berichteten wir über den Einsatz der Feuerwehr und des THW im Moor in Meppen. 

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