Eintracht Northeim testet gegen VdV-Auswahl

Dr. Frank Rybak, Foto: dpa

Northeim. Der Fokus bei Eintracht Northeim liegt in diesen Tagen auf dem ersten Auswärtsspiel am kommenden Sonntag beim SC Spelle-Venhaus.

Nach dem geglückten Start in die neue Saison der Fußball-Oberliga beim 2:1 über Bückeburg bestreitet der Tabellensiebte am Mittwoch (19 Uhr) im Gustav-Wegner-Stadion dennoch ein weiteres Testspiel. Dabei trifft die Elf von Trainer Wolfgang Schmidt auf einen ambitionierten Gegner. Denn bei der Auswahl der Vereinigung der Vertragsfußballspieler (VdV) wollen sich die Akteure für einen neuen Job anbieten.

Die VdV vertritt als vom DFB, Ligaverband und DFL offiziell anerkannte Spielergewerkschaft die Interessen der Fußballprofis in Deutschland und unterstützt ihre über 1 300 Mitglieder in den Bereichen Vorsorge, Recht, Bildung, Medizin und Training. Seit dem Jahr 2003 führt die VdV insbesondere in jedem Sommer ein Trainingscamp für vereinslose Profis und Rekonvaleszenten durch.

Der Northeimer Rechtsanwalt Dr. Frank Rybak ist als Justiziar und Schatzmeister, Mitglied des VdV-Präsidiums. Präsident ist Florian Grothe, seine Vizepräsidenten sind die ehemaligen Nationalspieler Carsten Ramelow und Christoph Metzelder.

Viele vereinslose Spieler nehmen regelmäßig an den Trainingslagern von Juli bis September teil. Unter der Leitung der Trainer Dietmar Hirsch und Georg Koch absolviert die VdV-Auswahl derzeit die sechste Trainingswoche im thüringischen Teistungen. In der Vergangenheit durchaus mit Erfolg, wie die VdV betont. Die Vermittlungsquote des Camps soll bei 85 Prozent liegen.

Das Motto „Jeder kann sich anbieten“ gilt aber auch für die Eintracht-Spieler. Vor allem für jene, die beim Sieg über Bückeburg gar nicht, oder nur wenig zum Einsatz kamen. „Unsere Neuzugänge sind alle sehr, sehr jung, diese Spieler benötigen Zeit. Diese Geduld haben wir mit ihnen. In einem solchen Testspiel können sie noch einmal auf sich aufmerksam machen“, sagt Northeims Trainer Wolfgang Schmidt.

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