Anwohner sorgt sich

Eisschlag von der Windkraftanlage: Landkreis prüft Vorwürfe

Ahlbershausen. Eisbrocken in der Umgebung des Windrades am Lichtenberg bereiten Günter Schnitzler aus Ahlbershausen Sorgen. Er verlangt, dass die Gefährdung von Spaziergängern durch Eisschlag vom Windrad beendet wird.

Er hat sich darum bereits an das Gewerbeaufsichtsamt Göttingen, die Stadt Uslar sowie den Landkreis Northeim, der die Windkraftanlage genehmigt hatte, gewandt (HNA berichtete).

Mit der Reaktion des zuständigen Landkreis-Mitarbeiters, der die Gefahr von Eisschlag als nicht vermeidbares Restrisiko, das der Gesetzgeber toleriere, einschätzte und ankündigte, der Betreiber wolle zusätzliche Warnschilder aufstellen, war Schnitzler alles andere als zufrieden und schrieb inzwischen noch einmal an Landrat Michael Wickmann. Die fortdauernde Bagatellisierung des Themas stelle für ihn eine Fahrlässigkeit dar, erklärt der Ahlbershäuser.

Stücke fliegen weit

Seine Beobachtungen und Fotos würden deutlich zeigen, dass „die Eisstücke von den Rotoren kommen und sehr weit fliegen“, sagt Schnitzler, der zuletzt am 4. März Eisstücke gesehen hat und darauf verweist, dass in der Region bis Mitte Mai mit Frost zu rechnen ist. „Es gibt also Handlungsbedarf, es besteht Gefahr im Verzuge.“

Der Landkreis Northeim will die Vorwürfe nun prüfen. Man werte Schnitzlers Schreiben als Dienstaufsichtbeschwerde, heißt es in der Antwort aus dem Kreishaus. Zunächst soll der betreffende Mitarbeiter Gelegenheit bekommen, sich zu der Beschwerde aus Ahlbershausen zu äußern. (shx)

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