Elektroautos: Mit Spannung unterwegs in die Schweiz

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Selbstbau: Gero Kleinertz präsentiert auf dem Northeimer Marktplatz seinen Fiat 126, der als Elektroauto 400 Kilometer Reichweite hat.

Northeim. Die Rallye der innovativen Mobilität - genannt Wave Trophy - hat auf ihrem rund 2500 Kilometer langen Weg von Plauen nach St. Gallen in Northeim Station gemacht.

17 der 90 Fahrzeuge machten am Montag Halt, um ihre Akkus mit Northeimer Ökostrom aufzuladen.

Zum fünften Mal hat der Schweizer Louis Palmer die Wave Trophy initiiert, die nach Auskunft des Veranstalters als größte Elektromobilitätsrallye der Welt gilt. „Wir wollen zeigen, dass Elektromobilität nicht Zukunft, sondern Gegenwart ist“, sagte der Euskirchener Entwickler Gero Kleinertz, der einen Elektromotor samt 100 Kilogramm schwerer Batterie in einen Fiat 126 eingebaut hat. Die Reichweite liege bei 400 Kilometern und die Ladezeit betrage nur eine Stunde.

Mit seinem Gefährt war er der erste, der auf dem Northeimer Marktplatz angekommen ist. Dort standen Stefan Freter und Matthias Heinsohn von der Stadt bereit, um den Fahrern Ökostrom zu geben. Natürlich waren sie mit dem Elektroauto der Stadt angereist. Trotz verspätetem Eintreffen kamen zahlreiche Zuschauer, die Fahrer mit ihrem Elektro-Automobilen zu begrüßen.

Vom Fiat über einen Bus bis zum Sportwagen der Marke Tesla reichten die Modelle. „Wir sind stolz, dass die Trophy in Northeim hält, denn Elektromobilität ist wichtig und muss in Deutschland ausgebaut werden“, sagte Northeims Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser, der die Fahrer begrüßte. Er kündigte an, dass in der Kreisstadt weitere Elektrotankstellen installiert werden. (zsv)

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