Sanierungen zahlen sich aus

Energiebericht des Landkreises Northeim: Der Wärmebedarf sinkt

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18,7 Millionen Kilowattstunden (kWh) hat der Landkreis Northeim im vergangenen Jahr insgesamt in seinen 23 Schulen, 7 Verwaltungsgebäuden und zwei Feuerwehrtechnischen Zentralen verbraucht. Das geht aus dem Energiebericht des Landkreises Northeim hervor.

Northeim – Das sind 190 000 kWh weniger als im Jahr zuvor und damit der bisher niedrigste Wert. Der Wärmeverbrauch in den Gebäuden des Landkreises Northeim ist demnach weiter leicht rückläufig.

Dabei wird der Wärmeverbrauch witterungsbereinigt angegeben. Alle Wert werden in jedem Jahr auf den Bedarf umgerechnet, der bei der durchschnittlichen Außentemperatur der vergangenen 20 Jahre anfällt.

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (SPD)

Innerhalb der vergangenen 25 Jahre konnte der Energiebedarf zum Heizen fast halbiert werden, heißt es im Bericht. 1993 lag er noch bei 35,91 Millionen kWh. Der Grund seien umfassende Wärmedämmmaßnahmen und der Austausch von Heizungsanlagen. So müssen nach den Worten von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel nur noch an der Weperschule in Hardegsen und im Katastrophenschutzzentrum in Northeim die Heizungsanlagen erneuert werden. Weitere Altanlagen befinden sich in Gebäuden, deren Stilllegung bereits feststeht, so in der Auetalschule in Kalefeld.

Energietechnische Sanierungen sind mittelfristig unter anderem noch an folgenden Objekten geplant:

- BBS 2 in Northeim: Fassaden, Dächer, Heizung und Lüftung;

- Erich-Kästner-Schule in Northeim: Wegfall oder Austausch der Container;

- IGS Bodenfelde: Umbau und Sanierung der Raumlufttechnik.

Auch der Stromverbrauch geht nach wie vor leicht zurück – und das obwohl, wie Klinkert-Kittel betont, die Ausstattung der Schulen mit Computertechnik immer besser wird. Mehr als 20 Prozent des Stromverbrauchs von im vergangenen Jahr 3,45 Millionen kWh geht auf Schulcomputer und Smartboards zurück.

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