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Erfrischender Jahresauftakt im Freizeitsee

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Schwimmer in Kostümen im Freizeitsee.
Die Wassertemperatur von nur sechs Grad Celsius hielt die Teilnehmer nicht vom Gang in den Freizeitsee ab. © Christian Vogelbein

Drei Jahre Pause sind vorbei. An diesem Wochenende startete die Badesaison am Northeimer Freizeitsee mit einem Neujahrsschwimmen der DLRG.

Northeim – Das schlechte Wetter und kalte Wasser hielt die Teilnehmer nicht auf, wohl aber die Besucher ab. Zufrieden sind die Northeimer Rettungsschwimmer mit ihrem vierten Familienfest trotzdem.

Rund 30 Schwimmer hatten sich teilweise in Berufe-Kostüme gehüllt in das nur sechs Grad kalte Wasser des Freizeitsees gewagt. Der Startschuss war am Steg der DLRG. Etwa 20 Meter galt es bis zum ersten Boot zu schwimmen. „Es kribbelt am ganzen Körper“, erzählt Michael Wolf. Mit seinem Imker-Outfit samt Helm und Maske gewann er am Ende den vom Publikum gewählten Preis fürs beste Kostüm.

Als größte Gruppe teilten sich das Technische Hilfswerk Northeim zusammen mit den Tauchern der TGN die Medaille. Als Jugendlicher gewann Paul Pleiß im Dirndl den Preis fürs schönste – und mutigste – Kostüm. Wer sich sonst noch ins kalte Wasser traute, wurde mit einer Urkunde, heißen Getränken und einer warmen Dusche belohnt. Und weil Schwimmen bekanntlich hungrig macht, gab es Kuchen vom Büfett und Würstchen vom Grill.

Gut kostümiert: Unter den Teilnehmen des DLRG-Neujahrsschwimmen fanden sich unter anderem ein Imker, eine Nonne und ein gallischer Schmied.
Gut kostümiert: Unter den Teilnehmen des DLRG-Neujahrsschwimmen fanden sich unter anderem ein Imker, eine Nonne und ein gallischer Schmied. © Christian Vogelbein

Trotz der Wetterlage und der langen Pause sind die Veranstalter zufrieden mit dem Neustart des Neujahrsschwimmens. „Wir haben bei dem Wetter befürchtet, dass deutlich weniger kommen. Wir sind also zufrieden und machen auf jeden Fall weiter“, sagt Organisatorin Nicole Heise. Auch der erste Vorsitzende des Ortsverbands, Raphael Holz, ist begeistert. „Es war echt super. Vor allem nach den drei Jahren Pause und dem Wetter. Von daher sind wir mit der Beteiligung der Zuschauer und der Starter zufrieden.“ (Christian Vogelbein)

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