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Der Waldbühnen-Förderverein bekommt ein neues Erinnerungsschild

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Von: Olaf Weiss

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Das kaputte Schild soll durch ein neues ersetzt werden: (von links) Der ehemalige Kultusamtsleiter der Stadt, Harald März, Marie-Luise Radleff, Ludolf Fromme und Henning Dietrich vom ehemaligen Förderverein und Simon Hartmann nach dem Gespräch im Rathaus.
Das kaputte Schild soll durch ein neues ersetzt werden: (von links) Der ehemalige Kultusamtsleiter der Stadt, Harald März, Marie-Luise Radleff, Ludolf Fromme und Henning Dietrich vom ehemaligen Förderverein und Simon Hartmann nach dem Gespräch im Rathaus. © Olaf Weiss

Das verschwundene Schild, das an der Waldbühne an die Arbeit des Fördervereins der Freilichtbühne und seine Sponsoren erinnert hat, ist wieder da. Bürgermeister Simon Hartmann und die Marie-Luise Radleff, die in der Stadtverwaltung für die Waldbühne zuständig ist, präsentierten das zerbrochene Plexiglasschild bei einem Treffen mit den Mitgliedern des ehemaligen Fördervereins, Henning Dietrich und Ludolf Fromme.

Northeim – „Wir werden ein Neues anfertigen“, kündigte Hartmann an. Das Material sei noch offen. Allerdings aus Plexiglas werde es wohl nicht wieder sein. Das neue Schild will der Bürgermeister zusammen mit Mitgliedern des 2009 aufgelösten Vereins wieder an der Waldbühne anbringen.

Das alte ist offenbar Opfer von Vandalismus geworden. Deshalb sei es entfernt und die noch vorhandenen Scherben eingelagert worden.

Ihm seien die Leistungen des Fördervereins, in dem auch sein Vater aktiv gewesen sei, immer bewusst gewesen, betonte Hartmann.

In den Gesprächen mit den Repräsentanten von der Veranstaltungsagentur Living Concerts (Hannover) habe er sie auch immer zum Ausdruck gebracht. Er bedauere es, dass er das nicht auch öffentlich getan habe. Ehemalige Mitglieder des Vereins hatten es bedauert, dass im Zusammenhang mit den erfolgreichen Konzerten von Johannes Oerding und Rea Garvey nicht daran erinnert worden sei, dass der Verein wichtige Voraussetzungen für die Wiederbelebung der Bühne geschafft habe, unter anderem die Bühnenüberdachung. Dem Förderverein ist es nach den Worten des Bürgermeisters in den Jahren seines Bestehens von 2000 bis 2009 gelungen, Förder- und Spendengelder sowie öffentliche Gelder in großer Höhe einzuwerben, die in die Verbesserung der Infrastruktur geflossen sind.

Dafür dankte Hartmann in dem Gespräch mit Fromme und Dietrich „auch im Namen seiner Vorgänger“ dem Verein noch einmal ausdrücklich. Aber auch die Stadt, der Landkreis Northeim, die Klosterkammer hätten damals als öffentliche Förderer fungiert, betonte Hartmann. Die Stadt habe beispielsweise mit der Errichtung der Buswendeschleife, Reparaturarbeiten am Mauerwerk, dem Anfertigen neuer Sitzroste, der Einzäunung des Geländes, der Anbringung von Sicherheitsgeländern über 500 000 D-Mark (250 000 Euro) in die Waldbühne investiert. Zudem habe die Stadtverwaltung immer wieder das Gespräch mit Konzertveranstaltern aus ganz Deutschland gesucht und die Waldbühne in Northeim als Open-Air-Spielstätte ins Gespräch gebracht, hieß es dazu weiter.   (ows)

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