Erste Wände der neuen Höckelheimer Halle stehen

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Blick von oben: Aus der Vogelperspektive ist bereits gut zu erkennen, wie das neue Gebäude aussehen wird. Im Mai 2014 brannte die Höckelheimer Mehrweckhalle nieder. 

Höckelheim. Die neue Mehzweckhalle in Höckelheim nimmt langsam aber sicher Gestalt an.

Die ersten Stahlbetonfertigteile ragen seit einigen Tagen in den Himmel. Die Stahlbeton-Hohlwände bestehen aus 51 großformatigen Einzelteilen, die auf der neuen Stahlbetonsohle verankert sind. Laut Wolfgang Sendler, Leiter des Fachbereichs Gebäude- und Grundstückswirtschaft bei der Stadt Northeim, wird derzeit damit begonnen, die Hohlräume des unteren Teils auszubetonieren.

Gleichzeitig werde mit dem Bau der roten Ziegelwände für die Mauern des Schul- und Mehrzwecksbereichs begonnen. „Als Betrachter bekommt man schon einen Eindruck von den tatsächlichen Abmessungen des Gebäudes.“ Nach den Abbrucharbeiten waren in den vergangenen zwei Monaten die Fundamente und die unterseitige Wärmedämmung sowie die gesamten Schmutz- und Regenwasserkanäle innerhalb und außerhalb der Gebäudeteile mit Anschlüssen an das öffentliche Kanalnetz fertiggestellt worden. Außerdem wurde die Voraussetzung für den Einbau eines Fahrstuhls geschaffen.

Im Moment werde auch die ehemalige Schülerbücherei abgebrochen, um einen neuen Raum zu schaffen, so Sendler. „In dem sollen bis zur Fertigstellung der neuen Mensaküche ab dem 4. August die ganztags zu betreuenden Kinder ihr Mittagessen einnehmen können.

Die weitere Planung sieht vor, dass in drei bis vier Wochen die Wände so weit hergestellt sind, dass die Stahlbetondecke über dem Schul- und Mehrzweckbereich eingebaut werden kann. Anschließend soll dann das Dach der Sporthalle entstehen. Um den nach dem Ende der Sommerferien beginnenden Ganztagsbetrieb der Schule zu gewährleisten, ist laut Sendler vorgesehen, zunächst die neuen Schulleitungs- und Sekretariatsräume im Erdgeschoss fertigzustellen.

Hinsichtlich der Ausstattung der Gebäude plane die Stadt derzeit nicht nur den Einbau der Mensaküche mit Konvektomat, Wärmebehältern, Geschirrspülstraße sowie Kühl- und Gefriereinrichtungen, sondern auch eine Küche für den öffentlichen Mehrzweckbereich, die Möblierung des Mehrzweck- und Mensabereichs mit 70 Tischen und 350 Stühlen und die Anschaffung von Sportgeräten für die Sporthalle. „Wir möchten uns bei allen Anliegern der Klosterstraße und der Straße An der Schule sowie den Lehrkräften und den Schülern, die die derzeitige Belästigung durch Verkehrsbeschränkungen und Baustellenlärm ertragen, bedanken“, betont Sendler.

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