91 Betriebe sind vom Verband schon anerkannt 

Erzeugerverband Südniedersachsen vergibt Siegel an zehn Betriebe

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Siegel vergeben: Die große Produzentenfamilie des Regionalen Erzeugerverbands Südniedersachsen freut sich hier über den Zuwachs. Zehn neue Betriebe sind jetzt dabei. Foto: Regionaler Erzeugerverband 

Northeim – Der regionale Erzeugerverband Südniedersachsen wächst weiter, sein Label – das von ihm vergebene Qualitätssiegel „Kostbares Südniedersachsen“ – ist zu einer Erfolgsstory geworden.

Zehn Betriebe wurden jetzt neu bei einem Produzententreffen des Verbands in die mittlerweile auf 91 Betriebe angewachsene Produzentenfamilie aufgenommen.

Neu anerkannt wurden der Biohof Marienhagen aus Hillerse, Antjes Köstlichkeiten aus Kammerborn, die Fleischerei Osterhus aus Lödingsen, die Pestowerkstatt Moritz Macke aus Silberborn, die Brauerei Allersheim aus Holzminden, die Baumschule Jenssen aus Göttingen, die Fleischerei Schwerdtfeger aus Dassel-Sievershausen, die Fleischerei Weber aus Reinholterode, die Landwirtschaft Hof Mecke aus Holtensen und Imker Meinshausen aus Kalefeld.

Verbandsvorsitzender Sigfried Kappey freute sich mit jedem neuzertifizierten Betrieb. „Aus der Region für die Region zu produzieren und zu konsumieren, ist etwas, was noch viel mehr Aufmerksamkeit braucht“, so Kappey. Ein Großteil der Bevölkerung habe sich mit den Argumenten, die für eine regionale Ernährung sprechen, schon beschäftigt. Viele Endverbraucher seien trotzdem verunsichert, ob der Einkauf von regionalen Produkten wirklich hält, was sie sich davon versprechen. Wie viel Region stecke denn am Ende wirklich drin? Das sei die Frage, die sich viele stellten. Der Regionale Erzeugerverband Südniedersachsen wolle den Endverbrauchern mit seinen Markenprodukten „Kostbares Südniedersachsen“ Hilfestellung geben.

Seit ein paar Monaten befänden sich in einigen Rewe- und Edeka-Filialen auch Regionalregale, in denen die geprüften regionalen Qualitätsprodukte gebündelt angeboten werden, heißt es in einer Mitteilung des Verbands. Für 2020 sei eine Erweiterung dieser Regale geplant. Das Produzententreffen, in dessen Verlauf die Zertifikate überreicht wurden, sei sehr gut besucht gewesen und habe viele neue Erkenntnisse und Arbeitsaufträge gebracht, bilanziert Vorsitzender Kappey.

Der Regionaltag des Verbands am Sonntag, 14. Juni, auf dem Gestüt Hunnesrück und die am 12. und 13. September in Imbshausen stattfindenden, deutlich größeren Südniedersachsentage des Erzeugerverbands sollen Gelegenheit bieten, die regionalen Hersteller nicht nur kennenzulernen, sondern auch geschmacklich gleich auszuprobieren.  goe

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