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Northeim: Europaschule setzt Zeichen für den Frieden

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Von: Kathrin Plikat

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Einige Schüler der Fachoberschule Verwaltung und Rechtspflege haben in den Pausen bereits mit der Koordination der Spenden begonnen.
Einige Schüler der Fachoberschule Verwaltung und Rechtspflege haben in den Pausen bereits mit der Koordination der Spenden begonnen. © BBS 1/Europaschule Northeim

„Wir als Europa-Schule verurteilen den in der Ukraine stattfindenden grausamen Krieg aufs Schärfste und wollen daher klar Stellung beziehen“. Mit diesem Statement hat die Berufsbildende Schule 1/Europaschule Northeim jetzt klar Stellung zum Krieg in der Ukraine bezogen.

Northeim - Gleichzeitig wurden mehrere Aktionen ins Leben gerufen, um so die Solidarität der Schule mit der Ukraine zu bekunden. Der Schulleiter der BBS  1, Oberstudiendirektor Dirk Kowallick, sagt:. „Wir alle sind verstört und verängstigt, unsere Lehrkräfte und Mitarbeiter, aber vor allem viele Schülerinnen und Schüler fühlen mit der Zivilbevölkerung in der Ukraine. Unsere Aktionen sollen daher neben der Bekundung von Solidarität auch dazu beitragen, dass diesen Gefühlen ein Raum gegeben wird, dass man sie auszudrücken kann und darf.“

Dies sei zwar sicher nur ein kleiner Beitrag, aber vielleicht für den ein oder anderen doch eine Hilfe. Nichts sei schlimmer, als jetzt wegzuschauen und so zu tun, als ginge das niemanden etwas an, so Kowallick weiter.

Die BBS 1 Northeim hisst laut Pressemitteilung als Zeichen des Zusammenhalts in Europa die Europa-Fahne und spielt in den Pausen die Europa-Hymne in der Pausenhalle. Außerdem sei in Kooperation mit der benachbarten BBS 2 eine Pflanzaktion mit Blumen in Farben der ukrainischen Nationalflagge in einem Hochbeet direkt vor dem Eingangsbereich der Schule geplant.

Die Klassenlehrkräfte sowie Politik- und Religionslehrkräfte werden laut Kowalleck zudem in ihrem Unterricht die aktuelle Situation thematisieren.

Außerdem wurden laut BBS-Pressemitteilung in der Eingangshalle Plakatwände in den Farben gelb/blau mit der Abbildung einer Friedenstaube aufgestellt. Dort sollen die Schülerinnen und Schüler ihre Wünsche und Gedanken im Zusammenhang mit der aktuellen Situation aufschreiben können. Außerdem könnten sie dort das Wort „Frieden“ in ihrer Muttersprache aufschreiben. Die Ergebnisse sollen dann für ein großes Banner verwendet werden.

Die Klasse 12 der Fachoberschule Verwaltung und Rechtspflege organisiert laut Pressemitteilung der BBS 1 aktuell in der Schule eine Sammlung von Spenden. Benötigt werden unter anderem Kleidung, Konservendosen, Hygieneartikeln sowie Babynahrung. Der Transport der Spenden ins Kriegsgebiet erfolgt dann mit der Organisation „Der Hafen hilft“.   (kat)

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