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Northeim: Sitztulpen als Farbkleckse für die Innenstadt

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Von: Olaf Weiss

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Die geplanten Sitztulpen am Kreishaus.
Solche Sitztulpen will die Stadt Northeim auf der Freifläche zwischen Kreishaus und City-Center aufstellen. © Firma Rasti/nh

In der Northeimer Innenstadt sollen künftig Plastiktulpen „blühen“. Um die kahle Fläche zwischen City-Center, Kreishaus und Stadthalle aufzuwerten hat der Verwaltungsausschuss die Anschaffung von neun tulpenförmigen Sitzen beschlossen.

Northeim - Auch ein mobiler Spielplatz und Blumenkübel sollen in der Fußgängerzone einen Platz finden. Wer sich auf den Tulpen niederlassen will, kann eine Seite der Blüte als Sitzfläche herunterklappen. Die andere Seite ist die Lehne. Geplant ist ihre Aufstellung für Juli/August. Im Rathaus schließt man wegen der gegenwärtig generell schwierigen Liefersituation auch eine Verzögerung bis September nicht aus. Die Sitze kosten nach Auskunft der Stadtverwaltung rund 800 Euro pro Stück, also insgesamt etwa 7200 Euro.

Im Herbst soll auch der mobile Spielplatz geliefert werden, der ebenfalls zu mehr Attraktivität der Innenstadt beitragen soll. Wo er zunächst aufgestellt wird, ist laut Verwaltung aber noch unklar. Erst war der kleine Marktplatz zwischen City-Center und Eiscafé favorisiert worden. Doch nachdem die Feuerwehr Bedenken geäußert hatte, dass dort nicht mehr genug Platz für Einsatzfahrzeuge bliebe, werde der Standort noch gesucht.

Basis des mobilen Spielplatzes, der die Verwaltung 50 000 Euro kostet, ist ein offener Seecontainer. In und auf ihm sind Spielgeräte wie eine Rutsche und Klettergerüste montiert. Ein Fundament braucht der Container laut Hersteller nicht. Er könne jederzeit umgesetzt werden. Außerdem sollen in der Innenstadt zwischen Marktplatz und Münsterplatz zehn Blumenkübel aufgestellt werden. Auch zwei Hochbeete sind geplant. Auch sie sollen jederzeit umgesetzt werden können. Wie viel sie kosten, stehe noch nicht fest, hieß es aus dem Rathaus. Die Aufträge seien noch nicht ausgeschrieben.

Finanziert werden sollen Tulpen, Pflanzkübel, Hochbeete und der Spielcontainer mit Geld aus dem Programm „Perspektive Innenstadt“. Der Eigenanteil der Stadt beträgt laut Verwaltung nur zehn Prozent. Mit dem gleichen Programm werden auch die Künstler-Auftritte auf dem Wochenmarkt und die Entwicklung der geplanten Innenstadt-App finanziert. Als Kunstaktion soll es am Ende der Sommerferien noch einen 120 Quadratmeter großen Wasserspielplatz geben. (ows)

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