Hunderte Besucher in der Kreisstadt

Theaterfest: Figuren trotzten dem Regen

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Klasse Duo: In einer Regenpause unterhielten auf der Außenbühne die Theaterdirektoren Heiko und Ruth Brockhausen (alias Rupert vom Retoberg) gekonnt auf Dudelsack und Flöte.

Northeim. Der Regen beim Theaterfest im und am Drachenhaus in der Oberen Straße, mit dem das Theater der Nacht nach einem furiosen Umzug unter dem Motto „Moderne Zeiten“ ihre neue Spielzeit einläutete, war eine Herausforderung.

Aber, wie Theaterdirektor Heiko Brockhausen am nächsten Tag berichtete: „Bis auf ‚Die schrägen Vögel’, die ihren Auftritt abbrechen mussten, konnten alle Gruppen ihr Programm durchziehen. Allerdings mussten sie dazu in den Startlöchern stehen, um die Regenpausen für sich zu nutzen, und das hat geklappt.“

Rupert vom Retoberg (alias Theaterdirektorin Ruth Brockhausen) kam ordentlich ins Schwitzen. Er führte eine Gruppe nach der anderen durch das ungewöhnliche und die Fantasie anregende Drachenhaus.

Die vielen Hundert Besucher behielten trotz der Wetterkapriolen ihre gute Laune. Sie füllten den Theatersaal bei den Aufführungen des hinreißenden Figurentheaters „Utz der Unglücksritter“ von „Tearticolo“ aus Klotten an der Mosel, sie drängten sich geduldig durch das Haus, holten Wunschpunsch und Kakao im Café oder standen Schlange an den Verzehrständen auf dem Vorplatz. Auch im Regen schmecken Kaffee und Kuchen, Bratwurst und Kartoffelsalat. Drinnen konnten sich die Kinder mit Figurenbau beschäftigen. Es war ein Gewusel und Gewimmel.

Die gar nicht ekeligen Ratten (PasParTout aus Hannover), die schon beim Umzug durch die Stadt aufgefallen waren, spielten kleine Szenen, die sie selbst musikalisch begleiteten. „So etwas habe ich noch nie gesehen“, sagte Heiko Brockhausen ganz begeistert. Auch die farbenfrohe Tanzgruppe Arzesh aus Göttingen gab Proben ihres Könnens. (zäl)

Figuren-Theaterfest mit Umzug durch Northeim

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