Unternehmen will 6,5 Mio. Euro investieren

Firma Piller expandiert und baut neue Hauptverwaltung

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Vier Etagen und eine große Glasfassade: So soll das neue Verwaltungsgebäude am Hauptsitz der Firma Piller in Moringen aussehen. Im Hintergrund ist das aktuelle Bürogebäude zu sehen.

Moringen. Rund 6,5 Millionen Euro will die Firma Piller Blowers & Compressors in ihren Standort in Moringen investieren. Das kündigte der geschäftsführende Gesellschafter an.

Am Sportplatzweg soll eine neue Hauptverwaltung für den Vertrieb und die Administration entstehen. Auch für das aktuelle Verwaltungsgebäude gibt es schon Pläne. „Wir platzen aus allen Nähten“, sagte der geschäftsführende Gesellschafter Nils Englund zu dem umfangreichen Bauvorhaben.

Im ersten Schritt soll aus einem Abschnitt des Sportplatzweges ein Privatweg werden, den die Firma Piller auf ihre Kosten ausbauen möchte. Die Pläne für die neue Hauptverwaltung sehen ein viergeschossiges Gebäude vor, dass zwischen dem Sportplatzweg und der derzeitigen Verwaltung entsteht. Im Altbau soll eine neue Kantine entstehen.

Zusätzlich hat Piller Anfang April das 6000 Quadratmeter große Areal der Firma Stern-Licht Jahn südlich des Sportplatzweges erworben. Dazu gehören zwei Fertigungshallen und ein Bürogebäude.

„Ein Teil unserer Mitarbeiter arbeitet schon seit längerer Zeit in Containern. Das ist natürlich keine Dauerlösung“, sagte Englund. 325 Mitarbeiter beschäftigt Piller derzeit am Hauptsitz in Moringen, darunter 35 Auszubildende. Diese Zahl soll deutlich wachsen: In den kommenden acht Jahren könnten bis zu 75 neue Arbeitsplätze in Moringen entstehen.

Im gleichen Zeitraum soll sich der Umsatz von 65 Millionen Euro (2014) knapp verdoppeln, so das strategische Ziel. Dazu setzt das Unternehmen auf Expansion: Im Großraum Shanghai (China) plant Piller eine neue Anlage für die Fertigung und Endmontage. Eine Vertriebsgesellschaft gibt es in Shanghai bereits.

Der Bauantrag für das Vorhaben in Moringen soll in diesen Tagen gestellt werden. „Wenn alles ohne Probleme läuft und der Antrag genehmigt wird, könnte Ende des Jahres schon der Rohbau stehen“, so Englund. Bis zum Sommer 2017 sollen die Arbeiten am Standort Moringen abgeschlossen sein. Die Aufträge will das Unternehmen regional vergeben. So sollen weitere Firmen aus der Region von dem Projekt profitieren.

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