Förderverein will Sound der Stadthalle Northeim verbessern

Wollen guten Sound: Harald März (von links), Volker Behling und Günter Pauler vom Förderverein setzen sich für neue Stadthallen-Lautsprecher ein. Im Bürgersaal (Bild) stehen bereits kleinere Ableger des Typs, der es werden soll. Foto: Gödecke

Northeim. Der Förderverein Stadthalle Northeim will den 800 Besucher fassenden Saal nicht nur in punkto Veranstaltungen gegenüber Nachbarstädten konkurrenzfähig machen, auch die Technik soll stimmen.

Eine neue, zusätzliche Beschallungsanlage soll künftig höchsten professionellen Ansprüchen genügen. 15.000 Euro will der Verein dafür zusammenbekommen.

Die derzeitige Tonanlage stammt aus dem Jahre 1994, weiß Vorstandsmitglied und Northeims ehemaliger Kultusamtschef Harald März zu berichten. Sie sei zwar nach wie vor verwendbar und liefere einen ordentlichen Klang. März: „In der Praxis hat sich aber gezeigt, dass der Sound insbesondere im Parkett im Saal unzureichend ist“. Das soll mit den neuen Lautsprechern, die in die Bühnenseiten eingebaut werden sollen, anders werden.

Toningenieur Günter Pauler, der im benachbarten St.-Blasien-Komplex sein namhaftes Tonstudio betreibt und ebenfalls Fördervereinsmitglied ist, hat für die Halle einen Beschallungsplan ausgearbeitet und empfiehlt den Kauf von sechs hochwertigen Lautsprecherboxen, die jeweils einen eigenen Verstärker und je 2000 Watt Leistung haben. Diese könne er zu seinen günstigen Einkaufskonditionen vom Hersteller beschaffen.

Je drei Boxen sollen links und rechts der Bühne in Holzverschalungen platziert, exakt im Abstrahlwinkel auf die Plätze im Parkett ausgerichtet und in die Seitenverkleidung eingebaut werden. Pauler: „Drei Viertel dieser Boxenkisten sollen in die Verkleidung eingebaut werden und innen abgestützt werden, so dass es keine statischen Probleme mit Biegekräften gibt“. Den Einbau soll die Northeimer Tischlerei Jahre vornehmen.

Durch diese relativ unauffällige Montage werde die Optik der Bühne nur wenig beeinträchtigt, so der Toningenieur weiter. Ein weiterer Pluspunkt sei die Möglichkeit, die vorhandene Anlage über der Bühne mit der neuen, wartungsfreien Anlage zu kombinieren. Beides könne dann entweder von unten aus dem Saal heraus mit eigenen Mischpulten der Künstler oder vom Technik-Raum der Empore aus gesteuert werden.

Fördervereinsvorsitzender Volker Behling ist zuversichtlich, die Finanzierung der benötigten 15.000 Euro für den Kauf und den Einbau rasch hinzubekommen.

Er möchte Stiftungen, Geldinstitute und andere Sponsoren dafür begeistern. Auch möglichst die Stadt und natürlich der Verein selbst sollten etwas dazugeben, so Behling.

Der Vereinschef ist sich sicher, dass die Stadthalle mit der neuen Beschallungsanlage an Zugkraft für Künstler, die auch der Förderverein engagieren will, gewinnt. „Außerdem können wir die Miete für zusätzliche Lautsprecher, die pro Veranstaltung bis zu 2000 Euro kosten, künftig sparen.“ Auch für heimische Vereine, die in der Stadthalle auftreten, werde die neue Anlage eine Erleichterung bringen.

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