CDU fordert Projektgruppe für die Northeimer Innenstadt

Fußgängerzone: Nachdem die probeweise Teilöffnung nicht stattfindet, beginnt nun die Debatte, auf welche Weise sonst mehr Menschen ins Northeimer Zentrum gelockt werden können. Archivfoto:  Weiss

Northeim. Eine Projektgruppe „Innenstadt“ soll sich künftig mit der Entwicklung der Northeimer Fußgängerzone beschäftigen. Diese Forderung hat die CDU-Ratsfraktion jetzt erhoben.

Nach Ansicht der Christdemokraten müssten dieser Gruppe sowohl Vertreter aus Politik und Verwaltung als auch aus der Wirtschaft und der Kaufmannschaft angehören. Außerdem sollten die Beiräte, die Sportvereine, die Jugendorganisationen und die Bürgerinitiative vertreten sein. Hintergrund für diese Forderung ist das bevorstehende erste Treffen von Vertretern aus Rat und Verwaltung. 

Das hätte laut Fraktions-Chef Christian Binnewies eigentlich bereits Anfang dieser Woche stattfinden sollen, sei dann aber aufgrund einer Veranstaltung der CDU auf den 15. Februar verlegt worden. Inzwischen habe der Northeimer Bürgermeister aber um einen weiteren Aufschub bis zum 29. Februar gebeten, weil noch Vorbereitungen nötig seien. „Die hätten aber doch schon abgeschlossen sein müsen“, betont Binnewies. „Oder hätte die Sitzung am 1. Februar unvorbereitet stattfinden sollen?“ Die CDU fordere jedenfalls, dass bei diesem Treffen die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass diese Projektgruppe spätestens bis zum 15. März gegründet wird. 

Aus Sicht der CDU sei es notwendig, die Planungen zur Attraktivitätssteigerung und Belebung der Northeimer Innenstadt unverzüglich aufzunehmen. Dafür sei ein konstruktives Zusammenwirken von Bürgern, Geschäftsinhabern, Politik und Verwaltung nötig. Bürgerversammlungen Die CDU verlangt außerdem bis spätestens Ende Mai die Einberufung einer ersten Bürgerversammlung, bei der die Ergebnisse und Vorschläge der Arbeitsgruppe vorgestellt werden sollen. 

Gleichzeitig sollen bei dieser Veranstaltung Bürger die Gelegenheit bekommen, ihre Wünsche, Ideen und Anregungen einzubringen. Darüber hinaus fordert die CDU • eine zweite Bürgerversammlung nach den Sommerferien, bei der über den dann aktuellen Sachstand informiert wird, • eine Zusammenfassung der bisher vorliegenden Gutachten, Ideen und Vorschläge zur Gestaltung der Fußgängerzone, • die Einrichtung einer Kontaktadresse für Bürger und • die Beantragung von Fördermitteln.

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