Angebot für Frauen: Gut beraten zurück in den Job

Kümmern sich um Berufsrückkehrer: Doris Wesemann (Verwaltung, von links), Jutta Küchenmeister und Barbara Tausch helfen Frauen zurück in den Job. Foto: Hartung

Northeim. 140 Frauen, die nach längerer Pause ins Berufsleben zurückkehren wollen, haben das Angebot der Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft genutzt.

Jetzt zogen Jutta Küchenmeister und Barbara Tausch, die die Stelle in Northeim leiten, positive Bilanz. Das ist ein guter Erfolg", sagt Tausch über die 140 Frauen, die das Angebot in Anspruch genommen haben. Die Koordinierungsstelle, die vom Land Niedersachsen, der Europäischen Union und vom Landkreis Northeim gefördert wird, hat sich im vergangenen Jahr eine enge Kooperation mit kleinen und mittelständischen Unternehmen im Landkreis erarbeitet.

„Wir sind keine Vermittlung für die Frauen, aber wir können Kontakte zu Unternehmen schaffen“, sagt Tausch. Neben der Beratung bietet die Koordinierungsstelle auch Fortbildungen und Veranstaltungen an, bei denen die Teilnehmerinnen wichtige Informationen zum Berufseinstieg erhalten.

Künftig soll das Beratungsangebot weiter ausgebaut werden, sagt Jutta Küchenmeister. Regelmäßige Veranstaltungen sollen nicht nur in Northeim und Uslar stattfinden, sondern auch in Einbeck und Bad Gandersheim. Die Fortbildungen, bei denen die Koordinierungsstelle eng mit der Kreisvolkshochschule (KVHS) Northeim zusammenarbeitet, behandeln unter anderem die Themen Berufswegeplanung, Weiterbildungsmöglichkeiten, Stellensuche und Bewerbungshilfe.

Der Weiterbildungscheck 

„Wir geben auch Tipps, wie man sich gut in das Team am neuen Arbeitsplatz eingliedert“, sagt Tausch. Außerdem bietet die Koordinierungsstelle auch den „Weiterbildungsscheck“ an, mit dem Frauen bei der Teilnahme an externen Fortbildungen finanzielle Unterstützung erhalten können.

Auf dem Programm für das laufende Halbjahr steht auch die Gründung des Unternehmensverbunds „Wirtschaft und Familie“. „Hier ist das Ziel, ein branchenübergreifendes Netzwerk zu schaffen“, erklärt Küchenmeister. Im Mittelpunkt stehe dabei, gemeinsam die Familienfreundlichkeit und Fachkräftesicherung zu steigern. „Wir haben festgestellt, dass beispielsweise die Kinderbetreuung in den Unternehmen ein brisantes Thema ist“, sagt Tausch. Durch das Netzwerk hätten Unternehmen dann die Möglichkeit, sich bei der Lösung solcher Probleme zusammenzutun. Eine Gruppe engagierter Unternehmen trifft sich bereits regelmäßig.

Neues Programm 

Das neue Programm der Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft kann vor Ort (Friederich-Ebert-Wall 1) abgeholt werden ist hier abrufbar.

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