Eintracht gegen Eintracht

Freundschaftsspiel gegen Braunschweig: Northeim schlägt sich gut

Verlorenes Kopfballduell: Northeims Kapitän Christian Horst und Patrick Gemende können sich hier gegen Hendrik Zuck nicht behaupten.

Northeim. Die Fußballfans der Region können sich mittlerweile auf eins verlassen: Alle zwei Jahre schaut ein großer Club für ein Freundschaftsspiel im Northeimer Gustav-Wegner-Stadion vorbei.

2012 war es Hannover 96, 2014 kam Eintracht Braunschweig. Und den Profis aus der Löwenstadt muss es damals wohl so gut gefallen haben, dass sie nun gleich nochmal gegen die Northeimer antreten wollten. Nach dem 0:6 aus Sicht der Gastgeber vor zwei Jahren gab es nun am Freitagabend nur ein 0:3. 1280 Zuschauer waren live dabei.

Northeims neuer Trainer Malte Froehlich hätte sich wahrlich einen einfacheren Gegner für sein Premierenspiel aussuchen können. Doch so ging es bei seiner ersten Heimpartie als Chefcoach eben gegen einen Zweitligisten. Die drei Spielklassen Differenz machten Froehlich jedoch schon vor der Begegnung nur wenig Angst. „Wir wollen uns nicht nur hinter dem Ball verstecken, sondern versuchen den ein oder anderen Nadelstich in der Offensive zu setzen“, hatte er mutig angekündigt.

Und so machten es seine Jungs dann auch. Logisch, dass die Braunschweiger deutlich mehr Ballbesitz hatten und immer wieder gefährlich vor dem Eintracht-Gehäuse auftauchten. Doch die Northeimer schafften es durchaus, die vom Coach geforderten Akzente zu setzen. Den ersten Torschuss in Richtung Rafal Gikiewicz gab Melvin Zimmermann für die Heimelf ab (6.), in der 24. Minute hätte es sogar Elfmeter geben können, als ein Braunschweiger eine Zimmermann-Flanke aus kurzer Entfernung an die Hand bekam. Für den Zweitligisten traf in den ersten 45 Minuten nur Hendrik Zuck (28.).

Northeim gegen Braunschweig: Ein einträchtiges Freundschaftsspiel

So stand es auch in der 60. Minute, als Trainer Torsten Lieberknecht seine komplette Elf austauschte. So bekamen die Zuschauer den Publikumsliebling Domi Kumbela auch noch eine halbe Stunde zu sehen. Und der brauchte dann auch nur wenige Minuten, um das 2:0 für sein Team zu markieren. Kurz danach war es Suleiman Abdullahi, der für den Endstand verantwortlich war.

Damit war Malte Froehlich zufrieden. „Die Jungs haben das super gemacht.“ Und auch Lieberknecht war froh: „Das war in Ordnung. Northeim hat tief gestanden und wir mussten Lösungen finden.“ (mwa)

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