Hallenbad eingeschränkt geöffnet

Frühschwimmen nur mit der Turngemeinde Northeim möglich

Blick in das Northeimer Hallenbad:  Schwimmmeister Patrick John (links) und Thorsten Buschjost, technischer Leiter der Bäder bei den Stadtwerken. Im Hintergrund Schwimmer im Wasser.
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Eingeschränkter Badebetrieb: Schwimmmeister Patrick John (links) und Thorsten Buschjost, technischer Leiter der Bäder bei den Stadtwerken, würden lieber mehr Gäste im Hallenbad begrüßen. Aufgrund der Corona-Pandemie ist das derzeit aber nicht möglich.

Nur für Vereine, Schulen und Kindergärten wurde das Northeimer Hallenbad bis jetzt wieder geöffnet.

Northeim – Bis das öffentliche Schwimmen im Northeimer Hallenbad wieder möglich ist, wird es wohl noch einige Monate dauern. Das haben die Stadtwerke Northeim als Betreiber jetzt mitgeteilt. Lediglich Vereine, Schulen und Kindergärten können demnach seit dem 5. Oktober das Bad für den Schwimmsport beziehungsweise den Schwimmunterricht wieder nutzen.

„Was wir hier machen ist ein Spagat zwischen Sicherheit und Angebot“, beschreibt Schwimmmeister Patrick John die aktuelle Situation. Letzteres könne leider noch nicht so ausgeweitet werden, dass man auch einzelnen Badegästen wieder den Besuch des Bades ermöglichen könne. Aufgrund der baulichen Begebenheiten im Umkleide- und Duschbereich der Halle könne man derzeit die coronabedingten Hygiene- und Abstandsregeln nicht gewährleisten.

Bislang sei es daher nur möglich, dass geschlossene Gruppen zu festgelegten Terminen das Bad nutzen, sagt John und verweist darauf, dass die Turngemeinde Northeim (TGN) jetzt das Frühschwimmen als Vereinsaktivität anbietet. Wer daran teilnehmen wolle, müsse allerdings Vereinsmitglied werden.

Für das Frühschwimmen werden derzeit zwei Blöcke angeboten: von 5.30 bis 6.30 Uhr und von 6.45 bis 7.45 Uhr. Dabei besteht auch die Möglichkeit, die Sammelumkleidekabinen zu nutzen. Diese würden in getrennte Bereiche unterteilt und zwischen den Blöcken desinfiziert.

„Die Sicherheit für unsere Gäste und unser Personal geht vor“, betont Thorsten Buschjost, der als technischer Leiter für die von den Stadtwerken betriebenen Bäder zuständig ist. „Wir wollen auf alle Fälle vermeiden, dass das Northeimer Hallenbad zu einem Corona-Hotspot wird, und wir sind sicher, dass wir das mit den festgelegten Regeln auch schaffen.“ Das gegenwärtige Nutzungskonzept sei natürlich nur ein Kompromiss, aber angesichts der Tatsache, dass sich jetzt viele Kinder bezüglich eines Schwimmkurses in der Warteschleife befänden, sei man froh, zumindest dafür Lösung gefunden zu haben.

Wie groß die Verunsicherung sei, könne man allerdings daran erkennen, dass es auch Schulen und Kindergärten gebe, die von der jetzt bestehenden Möglichkeit, den Schwimmunterricht wieder aufzunehmen, noch keinen Gebrauch gemacht hätten.

Wie sich die Lage weiter entwickele, sei nicht abzusehen, so Buschjost. Klar sei aber wohl, dass das Hallenbad zu den Einrichtungen gehöre, die voraussichtlich als Letzte wieder zum Normalbetrieb übergehen können.

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