Fusionsdiskussion: Tür für Landkreis Northeim ist offen

Fordert vor Fusion Entschuldung: Göttingens Landrat Bernhard Reuter. Foto: nh

Göttingen/Northeim. Die Tür für den Landkreis Northeim ist offen. Das sagt Göttingens Landrat Bernhard Reuter zur wieder aufgeflammten Diskussion um eine Fusion zwischen den Landkreisen Göttingen und Northeim.

Hintergrund für die jüngste Entwicklung: Nachdem Northeims Landrat Michael Wickmann seine Versetzung in den Ruhestand beantragt hat, wollen Kommunalpolitiker aus dem Kreis Northeim Fusionsmöglichkeiten wieder ausloten.

Allerdings ist der Fusionsprozess der Landkreise Göttingen und Osterode am Harz so weit vorangeschritten, dass eine Einbeziehung des Landkreises Northeim im kommenden Jahr nicht mehr möglich wäre, so Reuter. Der künftige Landkreis Göttingen-Osterode wird voraussichtlich ohne finanzielle Vorbelastung starten und wird dauerhaft finanziell auf gesunden Füßen stehen.

„Der Landkreis Northeim hingegen hat durch den Ausstieg aus den Fusionsverhandlungen die Chance auf eine Entschuldung verpasst und ist unter anderem durch 90 Millionen Euro Kassenkredite belastet“, sagt Reuter. Deshalb setzt aus Sicht des Landkreises Göttingen ein weiterer Fusionsschritt zwingend eine Entschuldung des Landkreises Northeim durch das Land voraus.

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