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Private Unterbringung von Geflüchteten: Landkreis bittet um langfristige Planung

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Von: Kathrin Plikat

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Platz zwischen City-Center, Kreishaus und Stadthalle:
Die Northeimer Kreisverwaltung bittet darum, privat in den Landkreis geholte Geflüchtete langfristig unterzubringen. Unser Symbolbild zeigt das Northeimer Kreishaus. © Hubert Jelinek

Durch das Land Niedersachsen werden dem Landkreis fast täglich geflüchtete Menschen aus der Ukraine zugewiesen. Dieses festgelegte Verfahren solle sicherstellen, dass für die Geflüchteten Wohnraum geschaffen werden kann, betont die Kreisverwaltung am Donnerstag.

Northeim - Zusätzlich gebe es aber auch privat organisierte Initiativen, um Geflüchtete in den Landkreis zu holen. Dieses Engagement seien zu begrüßen, stellten die Kommunen im Landkreis aber immer häufiger vor Probleme bei der Unterbringung.

Darum bitten die Kommunen darum, bei privat organisierten Aufenthalten sicherzustellen, dass die Menschen auch privat für die Dauer des Aufenthalts mit Wohnraum versorgt werden können. Zum anderen sollten sich Ukraine-Flüchtlinge unbedingt registrieren lassen, wenn sie länger im Landkreis Northeim bleiben.

Die Registrierung sei möglich in den Meldebüros der Städte und Gemeinden. Die durch das Land Niedersachsen zugewiesenen Geflüchteten werden nach ihrer Ankunft am Kreishaus in Northeim registriert.

Bei privat angekommenen Geflüchteten sei in der Regel noch keine Registrierung erfolgt. Aufenthaltsrechtlich sei dies in den ersten 90 Tagen auch nicht nötig, allerdings sei die Registrierung Voraussetzung für den Erhalt von Sozialleistungen und medizinische Versorgung, so der Landkreis weiter. (kat)

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