Gelbe Säcke im Kreis Northeim: Verhandlung über Verteilung

Zurzeit nur auf Bestellung erhältlich: Möglicherweise werden die Gelben Säcke demnächst wieder in den Verwaltungen verteilt. Archiv-.oto: nh

Northeim. Die Gelben Säcke für die Wertstoffabfuhr sind im Landkreis Northeim womöglich demnächst wieder in den Rathäusern und Gemeindeverwaltungen erhältlich.

Auf HNA-Anfrage bestätigte Heike Mittelstädt, Geschäftsführerin des gleichnamigen Entsorgungsunternehmens mit Sitz in Uslar, dass es diesbezüglich bereits erste Gespräche mit einigen Verwaltungen gegeben habe. „Wir haben vorgeschlagen, zum bisherigen Verteilsystem zurückzukehren“, sagt Mittelstädt, betont jedoch, dass es eine Entscheidung in dieser Angelegenheit bislang noch nicht gegeben habe.

Klar sei lediglich, dass im Falle einer Rückkehr zum alten System dies lediglich für Privathaushalte, nicht aber für Firmen gelten würde. Bezüglich des zeitlichen Aufwands und der Kosten für die Verteilung gebe es allerdings noch Verhandlungsbedarf.

Hardegsens Bürgermeister Michael Kaiser begrüßt die Überlegungen des Unternehmens Mittelstädt. In der konstituierenden Sitzung des neu gewählten Gladebecker Ortsrates hat er bereits auf die Möglichkeit hingewiesen, dass die Wertstoffsäcke demnächst vielleicht wieder im Bürgerbüro der Stadt Hardegsen erhältlich sein werden.

„Ich kann mir auch vorstellen, dass wir die Wertstoffsäcke gegen Vorlage der Bestellkarten ausgeben und das Unternehmen sich diese dann zur Auswertung bei uns abholen kann“, sagte Kaiser auf HNA-Anfrage,

Uwe Ahrens, Bürgermeister der Gemeinde Katlenburg-Lindau, sieht in dem alten System ebenfalls eine bürgerfreundlichere Lösung. Allerdings weist er darauf hin, dass durch die Verteilung in den Stadt- und Gemeindeverwaltungen Kosten entstehen, die eigentlich vom Entsorger getragen werden müssten.

Beim nächsten Treffen der Bürgermeister, das am Montag stattfindet, werde man über das Thema ausführlich diskutieren, so Ahrens.

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