Bestellkarten für Gelben Sack: Bürger müssen noch auf Neuregelung warten

Northeim. Die Bürger im Landkreis Northeim müssen sich wohl noch ein wenig gedulden, bis die Verteilung des Gelben Sacks per Bestellkarten der Vergangenheit angehört.

In einer gemeinsamen Sitzung haben sich die Verwaltungs-Chefs der Städte und Gemeinden zwar grundsätzlich bereit erklärt, auf den Vorschlag des Entsorgungsunternehmens Mittelstädt einzugehen und künftig die Verteilung für Privathaushalte wieder über die Verwaltungen abzuwickeln.

Wann das der Fall sein wird, steht allerdings immer noch nicht fest, weil die Kommunen zunächst einen gemeinsamen Vereinbarungsentwurf erarbeiten möchten, der dann als Grundlage für die Verhandlungen mit der Firma Mittelstädt dienen soll.

Unterschiedliche Ansichten gibt es derzeit noch darüber, wer die Kosten für den zusätzlichen Verwaltungsaufwand in den Verwaltungen tragen soll und ob die Abwicklung der Verteilung möglicherweise auch über den Einzelhandel möglich ist.

Letzteres wurde bislang von den Gemeinden Katlenburg-Lindau und Kalefeld angestrebt. Auf HNA-Anfrage signalisierte der Kalefelder Bürgermeister Jens Meyer am Freitag jedoch, dass man eine Verteilung über die Verwaltung nicht ausschließe. „Klar ist aber, dass ausschließlich die Firma Mittelstädt für den Nachschub verantwortlich sein wird.“

Aus Sicht von Uslars Bürgermeister Torsten Bauer ist die Rückkehr zum alten System der richtige Weg. „Für mich steht der Bürgerservice im Vordergrund“, sagte er am Freitag. „Wenn die Menschen sich darauf verlassen können, dass die Gelben Säcke in den Verwaltungen stets vorrätig sind, wird es auch keine Hamstermentalität geben.“

Auch in Northeim, Nörten-Hardenberg, Moringen und Hardegsen befürwortet man in den Verwaltungen die Rückkehr zu, alten System.

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