Grundstück am Schuhwall schon gekauft

Neue städtische Gesellschaft in Northeim baut Halle und betreibt Bäder

Hier soll die neue Schuhwallhalle in Northeim entstehen: Die neue NomSF soll die Halle bauen und betreiben. Archiv
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Hier soll die neue Schuhwallhalle in Northeim entstehen: Die neue NomSF soll die Halle bauen und betreiben. Archiv

Seit fast zwei Jahren ist sie in Planung. Jetzt hat die Northeimer Sport- und Freizeit GmbH (NomSF) ihren Betrieb aufgenommen.

Northeim - Offiziell wurde die Gründung der neuen Gesellschaft, die auch als Bauherrin für die neue Schuhwall-Sporthalle fungiert, jetzt mit Eintragung ins Handelsregister vollzogen. Sie ist eine 100-prozentige Tochter der Stadt.

Eine wesentliche Aufgabe der städtischen Eigengesellschaft werde es sein, den öffentlichen Bäderbetrieb sicherzustellen, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung.

Das Bergbad in Northeim wird ebenfalls von der neuen Sport- und Freizeitgesellschaft geleitet werden, ebenso das Sudheimer Bad.

Außerdem sei die Errichtung und der Betrieb von Sport- und Freizeitanlagen ihre Aufgabe, darunter insbesondere der Ersatzneubau der Sporthalle Am Schuhwall, deren Baukosten bislang auf rund 17 Millionen Euro geschätzt sind. Der Landkreis bezuschusst das Projekt mit 4,2 Millionen Euro, der Bund hat zwei Millionen Euro zugesagt. Der öffentliche Bäderbetrieb umfasst neben dem Northeimer Hallenbad, auch das Freibad „BergBad“ in der Kernstadt sowie das Freibad Sudheim.

Bürgermeister Simon Hartmann: „Durch die Bündelung der Bäderbetriebe in der Hand der NomSF schaffen wir zukunftssichere Strukturen, um das Angebot für die Bürger auch künftig zu gewährleisten.“

Die Geschäftsführung der neuen Gesellschaft soll in den Händen der Stadtwerke Northeim (SWN) liegen. Diese betreiben schon seit dem Jahr 1996 das Hallenbad. Die Betriebsführung der beiden Freibäder Northeim und Sudheim hatte die SWN in den vergangenen beiden Badesaisons bereits übernommen.

Frank Berlin (kaufmännischer Leiter und Prokurist der SWN) und SWN-Geschäftsführer Dirk Schaper werden künftig gemeinsam die Geschäftsführung der NomSF wahrnehmen, heißt es in der Mitteilung der Stadt.

Die Gründung der NomSF stelle den wichtigsten Schritt zur Finanzierung und zum Bau der neuen Sporthalle am Schuhwall dar, betont der Abteilungsleiter Finanzmanagement bei der Stadt Nils Backhauß. Die Stadtwerke selbst könnten sich künftig auf die Haupt-Geschäftstätigkeit, nämlich die Versorgung mit Strom, Erdgas, Wasser und Wärme fokussieren und so die Position der SWN als regionaler Energieversorger langfristig stärken, ergänzt SWN-Geschäftsführer Dirk Schaper zur Gründung der neuen Gesellschaft.

Bereits wenige Tage nach ihrer Gründung hat die NomSF laut Stadt am 26. Mai das Grundstück der ehemaligen Realschule am Schuhwall gekauft, auf dem bis zum Jahr 2023 der Ersatzneubau der Sporthalle entstehen soll. Das gehörte bislang der Kreis-Sparkasse Northeim.

(Axel Gödecke)

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