Initiative der Zukunftswerkstatt Jugend 2.0

Gold für Goll und Minde: Northeim vergibt erste Ehrenamtskarten

+
Dankeschön und Anerkennung: Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser (von links) ist hier mit Ursula Minde, Karen Pollok, Ditmar Goll, Jan Mönnich und Marianne Olliges zu sehen. 

Northeim. Die Stadt Northeim hat am vergangenen Wochenende erstmals so genannte Ehrenamtskarten ausgegeben.

Während der Helferfeier der Stadtmacher im Kinder- und Jugendkulturzentrum Alte Brauerei überreichte Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser die Karte an die Ehrenämtler Ursula Minde und Ditmar Goll.

Ursula Minde ist als Gruppenleiterin seit mehreren Jahren unentgeltlich bei Senioren heute tätig und arbeitet außerdem in der Alten Wache. Ditmar Goll ist seit Jahren unermüdlich im musischen und kulturellen Bereich ehrenamtlich engagiert und pflegt zudem die Verbindungen zu Northeims Partnerstädten, wofür er vor Kurzem das Bundesverdienstkreuz erhielt.

Der Start der Ehrenamtskarte geht laut Tannhäuser auf eine Initiative der Zukunftswerkstatt „Jugend 2.0“ zurück. Bei dem Treffen der Erwachsenen, die in der Jugendarbeit tätig sind, gab es den Wunsch, Ehrenamtlichen in der Stadt Northeim für ihre Tätigkeit zu danken. Diesem Wunsch komme die Stadt jetzt mit der Ausgabe der Ehrenamtskarte nach. Sie geht an Northeimer, die sich in ihrer Freizeit herausragend für das Gemeinwohl engagieren und ist ein Dankeschön für freiwilliges Bürger-Engagement. Die Karte bietet den Inhabern viele Ermäßigungen und Rabatte, zum Beispiel bei der Northeim-Touristik oder beim Medienzentrum.

Der Bürgermeister nutzte bei der Helferfeier auch die Gelegenheit, den beiden Koordinatoren der Stadtmacher, Karen Pollok und Jan Mönnich, zu danken, die vorbildlich und federführend zum Gelingen des Aktionstags für Kinder und Jugendliche im Juli beigetragen haben. Damals waren über 60 Vereine und Verbände mit 450 Helfern aktiv. Petra Mittelstädt vom Aktionskreis überreichte Karen Pollok, Jan Mönnich und Marianne Olliges ein Präsent für die Organisation der Helferparty.

Mönnich dankte allen, die sich am Aktionstag der Stadtmacher beteiligt haben. Die Vorbereitung dieses Tages habe das „Wir-Gefühl“ gestärkt und ein Netzwerk entstehen lassen. Dies soll ausgebaut werden und Grundlage für weitere Aktionen sein. „Wir sind ein Teil der Stadt und werden uns auch beteiligen, um zukünftige Herausforderungen zu bewältigen“, betonte Mönnich und nannte beispielsweise die Flüchtlingshilfe. (zsv)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.