Land und Bund sollen Kreis Northeim einplanen

Grascha: Mehr Gas bei Umgehungen

ChristianGrascha

Northeim. Der Rückgang der Bevölkerung im Landkreis Northeim darf nicht dazu führen, dass der Landkreis beim Bau von Bundesstraßen nicht oder weniger berücksichtigt wird. Das fordert FDP-Landtagsabgeordneter Christian Grascha.

Der Einbecker FDP-Landtagsabgeordnete Christian Grascha hat die Bundes- und Landesregierungen aufgefordert, bei der Planung neuer Bundesstraßen durch die Fortschreibung der Verkehrswegepläne demografische Gesichtspunkte außer Acht zu lassen. Andernfalls würde der Landkreis Northeim, der ohnehin schon mit einem Bevölkerungsschwund zu kämpfen habe, noch weiter in eine Abwärtsspirale.

Mobilität, Infrastruktur und Wirtschaftsentwicklung seien eng miteinander verzahnt, fährt der Landtagsabgeordnete fort. Eine Anfrage der Landtags-FDP an die Landesregierung hatte ergeben, dass die demographische Entwicklung bei der Auswahl der Projekte berücksichtigt werde.

Im Landkreis Northeim sind die folgenden Projekte für die aktuelle Aufstellung des Bundesverkehrswegeplans angemeldet: für die Bundesstraße 241 die Ortsumgehung Uslar, die neue Trasse zwischen Bollensen und Volpriehausen sowie die Ortsumgehungen von Katlenburg und Hammenstedt, für die B 446 die Ortsumgehung Lütgenrode und für die B 64 die Ortsumgehung Wenzen sowie die Verlegung zwischen Dannhausen und der B 243.

Allein die Maßnahmen für die Bundesstraßen haben Berechnung des Liberalen ein Volumen von 175,8 Millionen Euro. Grascha: „Wir brauchen das Geld für den Bau der Straßen bei uns im Landkreis. Die rot-grüne Landesregierung hat sich das Wohl Südniedersachsens auf die Fahnen geschrieben. Jetzt ist es an der Zeit, dass sie auch entsprechend handelt.“ (goe)

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