Mann war aus Helios-Klinik verschwunden

Großeinsatz: 100 Einsatzkräfte suchten in Northeim nach 83-Jährigem

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Waren mit acht Hunden im Einsatz: Die Johanniter in der Nacht zu Donnerstag. In einem Radius von 600 Metern wurde um das Krankenhaus gesucht.

Northeim. Ein 83-jähriger Patient der Helios-Albert-Schweitzer-Klinik in Northeim hat in der Nacht zu Donnerstag einen Großeinsatz ausgelöst. Gefunden wurde er erst am Morgen.

Aktualisiert um 13.02 Uhr: Großeinsatz der Feuerwehr und Polizei in der Nacht zu Donnerstag: An der Northeimer Helios-Albert-Schweitzer-Klinik haben über 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei sowie acht Rettungshunde einen 83-jährigen Mann gesucht. Er wurde laut Polizei seit 0.25 Uhr in der Klinik vermisst.

Erfolgreiche Suche: Die Johanniter mit ihren Suchhunden.

Vier Streifenwagen aus Northeim, Einbeck und Bad Gandersheim waren zuerst mit der Suche beschäftigt. Gegen 2 Uhr kam die Feuerwehr Northeim mit Personal und Wärmebildkamera zum Einsatz. Die Wehr um Ortsbrandmeister Jens Pinneke wurde von der Polizei angefordert. Kurz vor 5 Uhr morgens entschied man sich laut Feuerwehr vor Ort, noch mehr Einsatzkräfte zu der Personensuche hinzuzuziehen. Insgesamt waren es laut Polizei dann 90 Feuerwehrkräfte.

Umfangreiche Suche in der Klinik

Laut Helios-Pressesprecherin Julia Szikszay hatte eine Pflegekraft das Fehlen des Patienten festgestellt, daraufhin die diensthabende Ärztin und die Polizei verständigt. Mehrfach wurde das Krankenhaus abgesucht, auch Material der Videoüberwachung wurde ausgewertet, um den Patienten zu finden.

Spricht seinen Dank aus: Dr. med. Jens Kuhlgatz, Ärztlicher Direktor der Helios-Klinik.

Suche erfolgreich

Erfolg hatte die Suche um 8.46 Uhr: Der 83-Jährige wurde stark unterkühlt auf einem Feld unterhalb des Waldrandes gefunden. Der Mann, laut Polizei ansprechbar, kam zur Untersuchung und Behandlung in die Notaufnahme. Laut Helios ist der Mann stabil und wird weiter versorgt.

"Alle Beteiligten haben gut und schnell reagiert. Unser Dank gilt der professionellen Arbeit von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst", teilt Julia Szikszay auf HNA-Anfrage mit.

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