Grüne: Farbanschlag richtete sich gegen Menschen

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Rote Kleckse am Büro der Grünen: Unbekannte hatten die Fassade der Kreisgeschäftstelle mit Farbbeuteln beworfen.

Northeim. „Getroffen hat es unser Büro, gemeint sind wir alle." Mit diesen Worten hat Maximilian Koch, Sprecher der Grünen Jugend Northeim, auf den Farbbeutelanschlag reagiert, den Unbekannte in der Nacht zum Dienstag auf die Geschäftsstelle des Grünen-Kreisverbandes Northeim-Einbeck in Northeim verübt haben.

„Wir halten es nicht für ein legitimes Mittel einer Demokratie, Farbbomben auf ein Büro einer Partei zu werfen, die einem augenscheinlich nicht in das Weltbild passt“, heißt es hierzu in einer Pressemitteilung der Grünen Jugend. Wer Kritik an den politischen Ansichten der Grünen äußern wolle, könne sich gern über die bekannten Wege an die Partei wenden.

Dieser Anschlag zähle inzwischen zu einer Reihe von politisch motivierten Straftaten gegen die Grünen, so Koch. So sei zum Beispiel bereits im Juli 2015 ein Hakenkreuz an die Bürotür geschmiert worden. 2014 sei versucht worden, die Eingangstür mit einem Stein zu beschädigen.

Aus Sich Kochs richten sich diese Aktionen nicht gegen Häuser, sondern gegen Personen und zeigen, „dass es in Northeim immer noch eine präsente rechte Szene gibt, die auch vor Gewaltverbrechen nicht zurückschreckt“.

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