30 Anfragen für insgesamt 40 Baugrundstücke

Grünes Licht für Baugebiet in Sudheim

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Blick aus der Vogelperspektive: So oder so ähnlich wie in dieser Bildmontage stellen sich die Planer die Gestaltung des Neubaugebietes Pfingstanger-Nord in Sudheim vor.

Northeim / Sudheim. Die konkreten Planungen für das geplante Neubaugebiet „Auf dem Pfingstanger-Nord" in Sudheim können beginnen.

In seiner jüngsten Sitzung hat der Ausschuss für Planen, Bauen und Umwelt des Northeimer Rates am Dienstag mit dem sogenannten Aufstellungsbeschluss grünes Licht dafür gegeben.

Bislang liegen für die etwa 40 Baugrundstücke am nordöstlichen Ortsrand Sudheims schon rund 30 Anfragen vor. Laut Ausschussmitglied Knut Fürsten (SPD), der auch dem Sudheimer Ortsrat angehört, handelt es sich bei den Interessenten zur einen Hälfte um Ortsansässige. Die andere Hälfte der Anfragen komme unter anderem aus Göttingen und Hardegsen.

Die Erschließung und Vermarktung der Baugrundstücke erfolgt durch die einheimische Schönhütte Bau GmbH - Mönnig Bau GmbH & Co Erschließungs-GbR.

Der Abstimmung ging eine heftige Diskussion voraus, bei der die Zahl der derzeit zur Verfügung stehenden Baugrundstücke im Bereich der Northeimer Kernstadt im Mittelpunkt stand. Ausschussmitglied Helga Jäger (CDU) verwies darauf, dass es für Bauwillige derzeit so gut wie unmöglich sei, in Northeim einen Bauplatz zu bekommen. Weder im Bereich Galgenberg noch im Bereich Lubecusring gebe es für Bauwillige derzeit Möglichkeiten, Grundstücke zu kaufen. Eine Zuhörerin, die sich in der Sitzung zu diesem Thema zu Wort meldete, bestätigte diese Einschätzung. Sie habe vergeblich am Rand der Kernstadt einen Bauplatz gesucht und habe sich nun für das neue Baugebiet in Sudheim entschieden.

Jäger kritisierte in diesem Zusammenhang, dass man die Überlegungen, im Bereich südlich des Northeimer Martinsgrabens neues Bauland auszuweisen, seitens der Stadt bislang nicht weiter verfolgt habe. Insbesondere Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser warf sie diesbezüglich Versäumnisse vor.

Der Northeimer Verwaltungs-Chef wies diese Kritik in der Sitzung mit deutlichen Worten zurück und betonte, dass es Aufgabe der Politik sei, entsprechende Vorschläge zu konkretisieren. Aber genau das sei bislang nicht geschehen. „Die Verwaltung kann nur das umsetzen, was die Politik entscheidet“, so der Verwaltungs-Chef.

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