Mehrfamilienhäuser im zweiten Bauabschnitt gestattet

Grünes Licht für Stadtvillen im Neubaugebiet am Northeimer Wieter

So soll das neue Baugebiet aussehen: Auf der linken Seite dieser Grafik sind die bestehenden Sportplätze zu sehen. Das Flache Gebäude am unteren Bildrand stellt die geplante Kindertagesstätte dar. grafik: planungsbüro puche
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So soll das neue Baugebiet aussehen: Auf der linken Seite dieser Grafik sind die bestehenden Sportplätze zu sehen. Das Flache Gebäude am unteren Bildrand stellt die geplante Kindertagesstätte dar. grafik: planungsbüro puche

Nun sollen doch Mehrfamilienhäuser im zweiten Bauabschnitt des neuen Baugebietes am Wieter möglich sein.

Northeim – In seiner jüngsten Sitzung hat sich der Ausschuss für Planen, Bauen Umwelt für ein Bebauungskonzept ausgesprochen, für das es bislang keine Mehrheit gab. In seiner März-Sitzung hatte der Bauausschuss dem Konzept, das im unteren Teil des zweiten Bauabschnitts auch den Bau von Mehrfamilienhäusern gestattet, noch eine Absage erteilt (wir berichteten) – mit der Begründung, dass dieser Bereich ausschließlich für Einfamilienhäuser gedacht sei und Mehrfamilienhäuser nur im geplanten dritten Bauabschnitt, der sich in Richtung Westen direkt anschließt, entstehen sollen.

Nachdem sich nun ein privater Erschließungsträger gefunden hat, der mehr Vermarktungsmöglichkeiten für Mehrfamilienhäuser im unteren Bereich sieht und damit das auch vom Planungsbüro Puche favorisierte Konzept entwickeln möchte, änderten CDU und Grüne ihre Meinung zu dem Vorhaben und stimmten zu.

Vorgesehen ist, dass im östlichen Bereich des Plangebietes eine Bebauung mit freistehenden Einzel-, Doppel und Reihenhäusern möglich sein soll. Im westlichen Bereich sollen Mehrfamilienhäuser in Form von Stadtvillen realisiert werden. Als Übergang zwischen den beiden Bereichen soll eine Grünstruktur mit Bäumen und Büschen entstehen. Eine Aufteilung der Grundstücksflächen soll nach den entsprechenden Bedürfnissen erfolgen und ist nicht im Bebauungsplan geregelt. Ausgelegt ist das Konzept aber für circa 65 Baugrundstücke mit Grundstücksgrößen von circa 350 Quadratmeter für Reihenhäuser und bis maximal 1000 Quadratmeter für Mehrfamilienhäuser.

Aus dem Konzept geht außerdem hervor, dass alle Gebäude eine Südausrichtung erhalten können, sodass Sonnenergie optimal genutzt werden kann.

Die Garagen der Baugrundstücke im Einfamilienhausgebiet sind so ausgerichtet, dass Freiflächen für eine Gartennutzung von einer Bebauung freigehalten werden. Aufgrund der Hanglage des Plangebietes ist auch eine Nutzung der Untergeschosse als Garage möglich.

Das Verkehrskonzept sieht als Hauptanschluss die Straße „Am Martinsgraben“ vor. Von dort aus soll mithilfe von drei Ringstraßen die gesamte Wohnbebauung erschlossen werden.

Da im Plangebiet insbesondere Wohnbaugrundstücke und Wohnungen für junge Familien geschaffen werden sollen, ist im westlichen Bereich auch der Bau einer Kindertagesstätte vorgesehen (wir berichteten).

Für die im Westen angrenzende Fläche in Richtung Göttinger Straße sind im dritten Bauabschnitt später weitere Mehrfamilienhäuser und Platz für sogenanntes „wohn- und mischgebietsverträgliches Gewerbe“ vorgesehen.

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