Grünes Licht für großen Markt auf bisherigem Krankenhaus-Gelände

So soll es aussehen: Das Modell vom neuen Baugebiet auf dem Krankenhausareal zeigt im Vordergrund den geplanten Verbrauchermarkt. Am rechten Bildrand ist die Wallstraße mit dem abzweigenden Schliepas zu sehen. Foto: Mönkemeyer

Northeim. Der Bauauschuss der Stadt Northeim hat den Plan für die neue Gestaltung des bisherigen Krankenhaus-Areals abgesegnet. „Wohnen im Park“ - unter diesem Motto soll auf dem Areal des bisherigen Northeimer Krankenhauses ein neues Wohngebiet entstehen.

In seiner jüngsten Sitzung gab der Northeimer Ausschuss für Planen, Bauen und Umwelt jetzt grünes Licht für eine entsprechende Änderung des Bebauungsplanes 50 für den Bereich „Im Schliepas - Schaperweg“.

Demnach ist dort künftig auf einem als Sondergebiet ausgewiesenen Bereich die Ansiedlung eines bis zu 3000 Quadratmeter großen Verbrauchermarktes möglich. Vorgesehen ist der Bau eines so genannten Vollversorgers, in dem hauptsächlich Nahrungsmittel, Drogerieartikel und Blumen erhältlich sind. Auf maximal 300 Quadratmetern können auch so genannte Randsortimente angeboten werden.

Ladestationen 

Darüber hinaus können sich die Planer vorstellen, dass in dem Markt auch ein Schlachtereibetrieb und ein Bäcker Speisen zum Verzehr vor Ort anbieten und eine Postagentur eröffnet wird. Auf dem Gelände sollen außerdem Ladestationen für Elektroautos entstehen. Der Bau eines Hotels ist ausgeschlossen, ebenso wie die Ansiedlung störender Gewerbebetriebe sowie der Bau von Mietgaragen.

Der Betrieb von Ferienwohnungen soll allerdings gestattet werden. Um dem Motto „Wohnen im Park“ gerecht zu werden, ist neben zahlreichen Anpflanzungen vorgesehen, den alten Baumbestand im jetzigen Krankenhauspark weitestgehend zu erhalten. Die Standorte von besonders erhaltenswerten Bäumen wurden bereits bei der Planung berücksichtigt.

Zwischen dem Parkplatz des Verbrauchermarktes und den angrenzenden Grundstücken an der Schlüsselbreite soll eine drei Meter hohe Lärmschutzwand errichtet werden. Die soll nach Auskunft der Planer aber keinesfalls den Charakter von Lärmschutzwänden an Autobahnen bekommen, sondern architektonisch anspruchsvoll gestaltet werden. Ein Lärmgutachten für das Baugebiet hat ergeben, dass es bei der Wohnbebauung im westlichen Teil des Baugebietes aufgrund des Verkehrs auf der Wallstraße notwendig ist, Lärmschutzfenster zu verwenden und Balkone mit Lärmschutz zu versehen.

Von Niko Mönkemeyer

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