Bauherr muss Zeitverzug hinnehmen

Weg zum Leistungszentrum: Gustav-Wegner-Stadion bekommt Kunstrasen

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Ortsbesichtigung: Der Northeimer Sportausschuss bei einer Besichtigung des Hartplatzes von Eintracht Northeim. Dort soll der Kunstrasenplatz entstehen. Eintracht-Mitglieder erläuterten die Planung.

Northeim. Mittelfristig soll in Northeim ein Fußball-Leistungszentrum enstehen. Der Bau des Kunstrasenplatzes ist dafür eine Voraussetzung.

Der Bau des Kunstrasenplatzes im Gustav-Wegner-Stadion in Northeim rückt ein Stück näher. Allerdings muss der Fußball-Club Eintracht Northeim als Bauherr des 600.000-Euro-Projektes einen Zeitverzug hinnehmen, weil der Landkreis als Kommunalaufsicht wegen des Zukunftsvertrages der Stadt Northeim mit dem Land sein Veto gegen einen städtischen 100.000-Euro-Zuschuss eingelegt hat. Die Stadt will jetzt einen Nachtragshaushaltsplan aufstellen, um ihn gegenüber dem Kreis durchzusetzen. Das wurde in der Sitzung des städtischen Sportausschusses deutlich, der sich einstimmig hinter den Zuschuss stellte.

Die Kosten für den Kunstrasenplatz, der auf dem Hartplatz entstehen soll, veranschlagt der Verein auf 600.000 Euro. 420.000 will er selbst aufbringen, 80.000 Euro Zuschuss sind vom Landessportbund eingeplant und eben 100.000 Euro von der Stadt als Eigentümer des Stadions.

„Ohne den Kunstrasenplatz kann kein Leistungszentrum entwickelt werden“, sagt der sportliche Leiter des Vereins, Philipp Weißenborn. Er hofft, dass der Stadtrat der Zuschuss am 16. Juli beschließt.. „Dann können wir es noch schaffen, im Zeitplan zu bleiben.“ Der Kunstrasenplatz, der die winterliche Trainingssituation verbessern und ganzjährige bespielbar sein soll, soll im Oktober fertiggestellt sein.

In den Folgejahren soll das Hauptgebäude samt Sanitäranlagen und Umkleidekabinen saniert und die Parkplatzsituation verbessert werden. Dafür will der Verein den jährlichen 25.000-Euro-Unterhaltszuschuss der Stadt nutzen, der im auf 25 Jahre verlängerten Pachtvertrag festgeschrieben ist. Ferner wird er sich um die Pflege von Parkplätzen am Lohgraben und eine neue Soccer-Anlage für die Öffentlichkeit kümmern, die mittelfristig auf einem Grundstück der Stadt neben dem C-Platz für 60.000 Euro entstehen soll.

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