Landkreis erstellte Statistik der Anmeldezahlen

Gymnasien im Kreis Northeim haben viel Zulauf: Zusätzliche Klassen nötig

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Das Gymnasium Corvinianum in Northeim.

Northeim. Die Gymnasien im Kreis Northeim erfreuen sich großer Beliebtheit.

Das geht aus einer Statistik der Anmeldezahlen für die neuen fünften Klassen hervor, die der Landkreis auf Anfrage von FDP-Kreistagsmitglied Christian Grascha erstellt hat.

Aus der Aufstellung der Verwaltung geht hervor, dass 21 Kinder mehr als im Vorjahr das Northeimer Gymnasium Corvinianum besuchen wollen. Insgesamt werden dort 166 Kinder neu eingeschult, so dass es sechs fünfte Klassen und damit eine mehr als voriges Jahr geben wird.

Das Einbecker Goethe-Gymnasium  vermeldet sogar 26 Anmeldungen mehr als 2015. Die Zahl der Fünftklässler steigt auf 104, so dass es auch hier eine zusätzliche Klasse fünf geben wird. Der Jahrgang läuft ab sofort dreizügig.

Die Anmeldezahlen des Bad Gandersheimer Roswitha-Gymnasiums sind mit 84 konstant, während es in Uslar eine leichte Abnahme um sieben auf 66 Schüler gibt. In beiden Schulen ergibt das wie im Vorjahr drei neue fünfte Klassen.

Auch die Kooperative Gesamtschule Moringen vermeldet einen leichten Rückgang an neuen Fünftklässlern. Mit 195 Neuanmeldungen gibt es hier fünf Kinder weniger als 2015, die Klassenzahl bleibt mit acht jedoch gleich. Deutliche Rückgänge bei den Anmeldezahlen haben laut Kreisverwaltung hingegen die Integrierte Gesamtschule (IGS) in Einbeck mit einem Minus von 25  auf 80 Kinder und die IGS Bodenfelde mit einem Rückgang von 17 auf jetzt 47 Kinder.

In beiden Schulen gibt es jedoch mehr Schüler mit Behinderungen (inklusive Schüler), so dass die Klassenzahl gleich bleibt, in Bodenfelde sogar um eine auf vier steigt. Grund: Inklusive Schüler zählen für die Klassenbildung doppelt, weil für sie eine intensivere Förderung vorausgesetzt wird.

Für den FDP-Fraktionschef im Kreistag, Christian Grascha, zeigen die Zahlen, dass Eltern auf das bewährte Schulsystem bauen. Neue Oberstufen zum Beispiel an der IGS Einbeck seien nicht zu rechtfertigen.

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