Beschluss steht fest: Hardegser Altstadt wird saniert

Die Hardegser Altstadt: Das Gebiet unterhalb des Burggeländes (oben im Bild) bis zur Langen Straße (die im Bild von der rechten unteren Ecke schräg nach oben verläuft) ist nun Sanierungsgebiet. Foto: Gödecke

Hardegsen. Einstimmig hat der Rat der Stadt Hardegsen mit dem Satzungsbeschluss den Startschuss für das Sanierungsgebiet „Nördliche Altstadt" gegeben. Einvernehmen herrschte darüber, dass die Deutsche Städte- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft (DSK) als treuhänderischer Sanierungsträger auftreten soll.

Mit dem Gebiet nördlich der Langen Straße bis zur Burg ist die Stadt im September in das Förderprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ aufgenommen worden. Sechs Millionen Euro kann sie damit in den kommenden zehn Jahren für die Sanierung investieren. Die Auftaktveranstaltung ist für Donnerstag, 28. Januar, 18 Uhr auf geplant.

Höchstspannungsleitung 

Nicht einverstanden ist die Stadt mit der Planung für die Höchstspannungsleitung Wahle-Mecklar auf Hardegser Stadtgebiet.

Bei der Trassenführung westlich von Gladebeck seien unter anderem auch Vorkommen des streng geschützten Grauspechts betroffen, hat der Gladebecker Naturschutzbiologe Hermann Hondong herausgefunden. Ratsherr Michael Selke regte an, eine Ausweitung des Naturparks Solling-Vogler bis an die Göttinger Kreisgrenze an.

Dorfgemeinschaftshaus 

Einer Verlängerung des Erbbaurechtsvertrags für die Alte Schule in Hevensen mit Grundstück hat der Rat geschlossen zugestimmt. Der Vertrag für die Nutzung des gemeinsamen Dorfgemeinschaftshauses von Hevensen und Wolbrechtshausen läuft zum Jahresende aus.

Mit der Verlängerung des Vertrags mit der Stadt Hardegsen und dem Flecken Nörten-Hardenberg kann die „Interessengemeinschaft Alte Schule“ das Gebäude auf der Ortsgrenze weiter nutzen.

Automaten-Gebühren 

Spielgeräte, mit denen sexuelle Handlungen oder Gewalt gegen Menschen dargestellt werden, will die Stadt Hardegsen künftig stärker besteuern. 1000 Euro statt wie bisher 750 Euro monatlich sollen Betreiber künftig dafür bezahlen. Gleiches gilt für Automaten, an denen der Krieg verherrlicht oder verharmlost wird oder die die Menschenwürde nicht achten. Eine neue Spielhalle will sich im ehemaligen Schlecker-Markt ansiedeln. (zul)

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