Harztorkreuzung: Neue Ampel soll Unfallrate senken

Hier gibt es neue Ampeln: An der Northeimer Harztorkreuzung wurden jetzt Behelfsampeln installiert (Bild). Wenn diese stehen, können die Arbeiten zur der Erneuerung der festinstallierten Ampeln beginnen.

Northeim. Die Harztorkreuzung in Northeim wird in den kommenden zwei Wochen zu einer Großbaustelle werden. Grund: Es erfolgt eine Umrüstung der Ampelanlage auf LED-Technik und zugleich eine Umrüstung auf eine Ampelschaltung, die das Unfall-aufkommen an der Kreuzung deutlich reduzieren soll.

100.000 Euro lässt sich die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Bad Gandersheim, die Erneuerung der Ampeltechnik kosten, berichtete Mitarbeiter Maik Pfeiffer auf HNA-Anfrage. Die neue Ampeltechnik soll durch den Einsatz von LED-Licht nicht nur Energie sparen, sondern vor allem auch die Linksabbieger-Ströme an der unfallträchtigen Kreuzung extra regeln.

So werde es künftig für alle Linksabbieger eigene Ampellichter mit Pfeilen und auch eigene zeitliche Abbiegephasen geben. So soll verhindert werden, dass Linksabbieger erst den Gegenverkehr durchlassen und sich bei schlechter Sicht beispielsweise durch an der Ampel wartende Lastwagen in die Kreuzung vortasten müssen.

Der Umbau wird nach Angaben von Georg Hahn von der Straßenmeisterei Northeim bis zum 7. November dauern. Ausgetauscht werden dabei auch sämtliche Masten der alten Ampelanlage, die aus dem Jahr 1986 stammt und somit 28 Jahre alt ist.

Die Arbeiten sollen so gestaltet werden, dass möglichst alle Spuren für den Verkehr frei bleiben. Zur Absicherung der Monteure werde es nur Einengungen der Fahrbahnen geben. Während der Bauzeit wird eine provisorische Ampelanlage eingesetzt.

LED-Umrüstung

Wenn die Arbeiten an der Harztorkreuzung beendet sein werden, folgt nach Angaben von Hahn gleich die nächste Ampelumrüstung im Stadtgebiet. Mitte November geht es an die Kreuzung Dieselstraße/Berliner Allee. Hier erfolgt laut Hahn allerdings lediglich eine Umrüstung auf LED-Technik. Kosten: 65 000 Euro. Erneuert werden aber auch die Masten, die bereits seit 27 Jahren dort stehen.

Für die Dauer der Arbeiten, die die Landesbehörde auf etwa eine Woche schätzt, werden die beiden Einmündungen der Dieselstraße und der Friedrich-List-Straße voll gesperrt sein.

Von Axel Gödecke

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