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Haus der Volkshochschule in Northeim für 1,2 Millionen Euro saniert

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Von: Axel Gödecke

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Frisch saniert und barrierefrei zugänglich: Das Kreisvolkshochschulgebäude an der Wallstraße in Northeim. Als letzte Baumaßnahme wird noch an der Außendämmung der Untergeschossräume gearbeitet.
Frisch saniert und barrierefrei zugänglich: Das Kreisvolkshochschulgebäude an der Wallstraße in Northeim. Als letzte Baumaßnahme wird noch an der Außendämmung der Untergeschossräume gearbeitet. © Axel Gödecke

Über eineinhalb Jahre, fast neun Monate länger als geplant, haben die Bauarbeiten am Haus der Kreisvolkshochschule (KVHS) in Northeim gedauert. Nun stehen sie vor dem Abschluss.

Northeim - Zwei große Ziele hat die Kreisverwaltung mit den Baumaßnahmen verfolgt: Zum einen sollte das Gebäude an der Wallstraße, in dem fast alle Volkshochschulkurse in der Kreisstadt laufen, einen barrierefreien Zugang bekommen. Zum anderen sollte das Haus energetisch fit für die Zukunft gemacht werden, um künftig deutlich an Energiekosten zu sparen.

Zwei gute Nachrichten gibt es jetzt: Zum einen sind beide Bau-Maßnahmen weitgehend fertig. Zum anderen konnte der Kostenrahmen, den die Northeimer Kreisverwaltung im vorigen Jahr bekannt gab trotz Zeitverzögerungen und der allgemein bekannten Knappheit an Material und Handwerkern eingehalten werden. Er liegt bei 1,2 Millionen Euro.

Dass sich am Gebäude, das 1956 damals als Kreisberufsschule errichtet wurde und seit dem Umzug der BBS an die Sudheimer Straße die Volkshochschule beherbergt, viel getan hat, ist schon von Weitem sichtbar.

So ist am Eingang eine große Rampe entstanden, die spielend auch für Rollstuhlfahrer zu erklimmen ist. Das neu gedämmte Gebäude präsentiert sich zudem mit neuen Fenstern und einem frischen weißen Anstrich auf der nunmehr dick gedämmten Fassade.

Der barrierefreie Zugang auf der Wallstraßenseite könne in Kürze genutzt werden, heißt es von der Kreisverwaltung. Auch ein Behinderten-Stellplatz ist in diesem Zuge mit entstanden und fertiggestellt. Die Kosten für diese beiden Baumaßnahmen zur Schaffung der Barrierefreiheit belaufen sich auf rund 200 000 Euro.

Das Gebäude habe nicht nur neue Fenster, sondern auch einen außen liegenden Sonnenschutz erhalten, der die Sommer-Temperaturen in den Kursräumen im Zaum halten soll. Die Kosten, für diese beiden Arbeiten belaufen sich laut Kreisverwaltung auf 610 000 Euro.

Das an der Außenfassade (ohne Innenhof) angebrachte Wärmedämmverbundsystem sei ebenfalls fertig und werde voraussichtlich mit Kosten in Höhe von 360 000 abgerechnet.

Derzeit werde noch als letzte Baumaßnahme eine Perimeterdämmung, also eine zusätzliche Dämmung am Gebäudesockel, angebracht. Aktuell laufe zudem noch eine Ausschreibung für die Errichtung einer neuen Eingangsüberdachung an der Westseite. Diese werde inklusive einer weiteren Rampe etwa 30 000 kosten.

Laut Kreis-Pressesprecherin Saskia Binnewies soll es auch bald eine kleine Einweihungsfeier geben. (Axel Gödecke)

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