Haushalt 2015: Landkreis investiert in Schulen

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Northeim. Der Kreis-Schulausschuss hat die Haushaltsansätze für die Schulen des Landkreises gebilligt. Insgesamt will der Landkreis 28,6 Millionen Euro für seine Schulen aufwenden.

Wie die Kreisverwaltung mitteilte, sind für die Gebäudeunterhaltung im nächsten Jahr 3,2 Millionen Euro vorgesehen, unter anderem für

• Umbauten an der Wilhelm-Bendow-Schule Einbeck für 540 000 Euro;

• Fassadensanierung an der Löns-Realschule Einbeck für 120 000 Euro;

• Sanierung der BBS II Northeim für 700 000 Euro;

• Sanierung des Fußbodens der Sporthalle des Gymnasium Uslar für 150 000 Euro.

Hinzu kommen 750 000 Euro für so genannte investive Baumaßnahmen, nämlich

• 350 000 Euro für die Fortsetzung der Sanierung des Kfz-Bereichs an den Berufsbildenden Schulen II Northeim;

• 250 000 Euro für die Schaffung von Aufenthaltsbereichen an der IGS Einbeck und

• 150 000 Euro für den Anbau eines Außenfahrstuhls am Gymnasium Uslar.

Schülerbeförderung

5,9 Millionen Euro sind für die Schülerbeförderung veranschlagt. Im Vergleich zu 2014 entspricht dieses einer Kostensteigerung um 460 000 Euro. Der Grund dafür ist laut Kreisverwaltung vor allem das Niedersächsische Gesetz zur Sicherung von Tariftreue und Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge. Hinzu komme, dass ab dem Schuljahresbeginn 2014/15 weitere Fahrzeuge eingesetzt werden müssen.

Für Mobiliar, Geräte, Maschinen und Sammlungen für den Unterricht stellt der Landkreis neben den Pauschalen pro Schule, Schüler und Jahr weiteres Geld zur Verfügung.

Über 1,08 Millionen Euro sollen dies in 2015 sein: 690 500 Euro für die allgemein bildenden Schulen und 390 000 Euro für die berufsbildenden Schulen.

Volkshochschule zieht um

Der Haushaltsplan für die Kreisvolkshochschule wurde ebenfalls gebilligt. Wobei die ausgewiesenen Aufwendungen von 1,7 Millionen Euro um 200 000 Euro ergänzt werden sollen.

Es handelt sich dabei um die erforderlichen Mittel, die für einen Umzug der Kreisvolkshochschule in das Gebäude der Schule in Drüber voraussichtlich benötigt werden.

Das Minus steigt damit auf 600 000 Euro. Es kann allerdings aus Rücklagen gedeckt werden. (ows)

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