Heiligenstadt kandidiert nicht in Northeim

Frauke Heiligenstadt

Northeim. „Da ist definitiv nichts dran." Mit diesen Worten hat Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) im Gespräch mit der HNA erneut die nicht verstummenden Spekulationen zurückgewiesen, sie wolle ihr Ministeramt aufgeben, um für die SPD ins Rennen um den Northeimer Landratsposten zu gehen.

Es ehre sie, dass offenbar einige der Ansicht sind, sie käme für den Posten im Northeimer Kreishaus infrage, sagte sie. Aber: „Ich habe ein wunderbares Amt.“ Das wolle sie weiterhin ausüben. „Meine Funktion füllt mich aus.“ Mit der Integration der Flüchtlingskinder sei im Schulsektor eine neue Herausforderung hinzugekommen. Da wolle sie dabei bleiben.

Die SPD im Landkreis Northeim habe einen Fahrplan, was die Nominierung eines Landratskandidaten angeht, betonte Heiligenstadt. Daran habe sich nicht geändert. Demnach wollen die Sozialdemokraten erst Ende November entscheiden, wer ihr Kandidat ist. Die Wahl um den Chefposten im Northeimer Kreishaus soll am 28. Februar stattfinden.

Die Spekulationen um einen Kandidatur Heiligenstadt wird aus CDU-Kreisen im Landkreis befeuert. Dass die Ministerin das erste Dementi am vergangenen Dienstag nicht selbst, sondern durch ihre Ministeriums-Sprecherin verkünden ließ, wurde dort als Indiz gewertet, die Absage sei nicht ernst zu nehmen. (ows)

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