"Gerüchte an den Haaren herbei gezogen"

Heiligenstadt will nicht Landrätin werden

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Frauke Heiligenstadt

Northeim/Hannover. Die niedersächsische Kultusminsterin Frauke Heiligenstadt (SPD) ist Spekulationen entgegengetreten, sie wolle das Ministeramt in Hannover aufgeben, um als Landrätin im Landkreis Northeim zu kandidieren.

„Die Gerüchte, die Kultusministerin würde als Landrätin im Landkreis Northeim kandidieren wollen, sind vollkommen an den Haaren herbeigezogen“, ließ sie am Dienstag von ihrer Minsteriumssprecherin Susanne Schrammar erklären. „Sie hat keinerlei Absicht, für dieses Amt zu kandidieren und hat auch nicht vor, ihr Amt als Ministerin aufzugeben.“

Dagegen hat die CDU-Landtagsfraktion die Gerüchte aufgegriffen und sieht in einem mögliche Rücktritt Heiligenstadt die logische Konsequenz ihrer bisherigen Amtsführung. Die Ministerin, die in Gillersheim lebt, hatte im Frühjahr eine empfindliche Niederlage vor dem Oberwaltungsgericht Lüneburg (OVG) hinnehmen müssen.

Gegen die von ihr angehobene Unterrichtsverpflichtung für Gymnasiallehrer um eine auf 24,5 Wochenstunden war die niedersächsische Direktorenvereinigung mit einer Normenkontrollklage erfolgreich vor das OVG gezogen.

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