Helios-Klinik öffnete Türen zum Geburtstag für Besucher

Vater und Sohn: Dr. Jens Kuhlgatz steuerte die Kamera, während sein Sohn gekonnt mit den Minigreifern die Gummibärchen rettete. Sein Berufswunsch sei aber nicht Arzt, sondern Rennwagenfahrer, erzählte der Fünfjährige beim Tag der offenen Tür. Fotos: Schrader

Northeim. Wie fühlt sich ein Arzt bei einer Operation? Das konnten Besucher am Samstag in der Helios Albert-Schweitzer-Klinik Northeim ausprobieren.

Ihren ersten Geburtstag im neuen Gebäude am Sultmer feierte die Klinik mit einem Tag der offenen Tür.

Auch der fünfjährige Laurenz übte sich mit dem Operationsbesteck und rettete gekonnt Gummibären aus einem Kasten. Als Assistent stand ihm sein Vater Dr. Jens Kuhlgatz zur Seite und bediente die hochauflösende Spezialkamera. Für den ärztlichen Direktor ist diese Form der Operation Routine. „70 Prozent der Operationen in meinem Bereich werden minimalinvasiv erledigt“, sagte der Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie. Er freue sich über die vielen, interessierten Besucher am Schautag. „Wir wollen die Medizin begreifbar machen. Außerdem sind wir stolz auf unsere neue Klinik“, sagte er.

Der Schautag zeige zudem, wie das Leistungsspektrum in einem Jahr erweitert wurde, beispielsweise durch die Schaffung der interdisziplinären Station C3 und der Einrichtung eines zweiten Herzkatheter-Messplatzes. „Wir wollen den Geburtstag jetzt jedes Jahr mit einem Tag der offenen Tür feiern“, erklärte er.

Begehrt waren am Samstag auch die Führungen durch das Haus, bei denen eine Vielzahl der mittlerweile 650 Klinikmitarbeiter ihre Stationen zeigten. Darunter war auch die Geburtsklinik mit dem Kreißsaal, in dem in den vergangenen zwölf Monaten insgesamt 351 Babys geboren wurden.

Einjähriges Bestehen der neuen Helios Albert-Schweitzer-Klinik

Auf dem Hubschrauberlandeplatz demonstrierten die Northeimer Feuerwehr und die Johanniter-Unfall-Hilfe die Rettung eines Lastwagenfahrers. Anschließend suchte Personensuchhund Sherlock zusammen mit seinem Herrchen Lars Müller von der Rettungshundestaffel des DRK-Kreisverbandes Einbeck erfolgreich eine vermisste Person.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.