Helios-Klinik: Umzug dauert noch bis Sonntagabend

Northeim. Umzugskisten und jede Menge Gerätschaften auf den Gängen: So präsentieren sich derzeit der Alt- und Neubau der Northeimer Helios-Klinik. Farbige Etiketten mit Abteilungs- und Raumnummern zeigen Möbelpackern den Weg, wo sie die jeweiligen Stücke bis Sonntagabend hinzubringen haben.

„Rot, wie das Blut, steht dabei zum Beispiel für den OP-Trakt“, erzählt Nicole Schlosser, leitende OP-Pflegekraft, mit einem Schmunzeln und schiebt im Altbau schon mal selbst einen Roll-Container mit Material einem Transporteur entgegen. Eine halbe Stunde später ist sie bereits im Neubau und packt mit an, als es heißt, Geräte und Material an die richten Stellen zu schaffen.

Ein Großteil der Räume, seien es nun Krankenzimmer, Untersuchungsräume oder auch ein Teil der Operationssäle, ist unterdessen schon voll eingeräumt und funktionsfähig.

Das muss auch so sein: Schließlich kamen am Freitag gegen 16.30 Uhr die ersten Patienten. Intensivstation und Zentrale Notaufnahme nahmen ihren Betrieb eine halbe Stunde vorher auf. Auch die Privatklinik und die Frauenklinik füllte sich bereits mit Patienten.

Am Samstag geht die Patientenverlegung weiter. Insgesamt 26 Krankenwagen und Rettungstransportwagen der örtlichen Hilfsorganisationen DRK, ASB und Johanniter pendeln zwischen beiden Häusern. Am Samstagabend sollen alle Patienten im neuen Haus angekommen sein.

150 Patienten ziehen in neue Heliosklinik um

Ebenfalls am Samstag und auch am Sonntag werden noch die Lastwagen des Umzugsunternehmens TPS aus dem brandenburgischen Schwedt unterwegs sein, um beispielsweise das zweite Herz-Katheter-Labor oder auch Einrichtungsgegenstände und Geschirr aus der Cafeteria in die neue Klinik zu bringen.

An die 75 Prozent der Einrichtung und medizinischen Geräte sind nach den Worten von Friederike Röder, Projektleiterin Umzug, nagelneu.

Aus dem Altbau mitgenommen werden alle Sachen, die sich auf dem neuesten medizinischen Stand befinden, darunter ein OP-Tisch oder zum Beispiel 100 Patientenbetten, und zwar diejenigen, die vollelektronisch verstellbar sind.

80 Betten bleiben im Altbau zurück. Für sie gibt es schon viele Anfragen von Organisationen und Privatleuten, sagt Röder. Interessenten könnten sich aber auch noch melden.

Alles was dann noch im Altbau an Mobiliar und auch Medizintechnik übrig bleibt, soll bei einer Industrieauktion im Dezember im alten Klinikgebäude versteigert werden. (goe)

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