FDP-Fraktions-Chef Ilsemann: Historisches Rathaus soll an den Münsterplatz

Neuer Platz für altes Rathaus: So oder so ähnlich wie in dieser Fotomontage könnte es aussehen, wenn der Rat der Stadt Northeim den Vorschlag von FDP-Fraktions-Chef Eckhard Ilsemann umsetzen würde. Fotos und Bildmontage: Mönkemeyer 

Northeim. Sollte auf dem Areal der heutigen Northeimer Stadthalle tatsächlich ein neues Rathaus gebaut werden, könnte das möglicherweise so gestaltet werden, dass es an das historische Northeimer Rathaus erinnert, das auf dem Marktplatz stand und im Jahr 1832 abgebrannt ist.

Aktualisiert um 14.52 Uhr

Diesen Vorschlag hat der Northeimer FDP-Fraktions-Vorsitzende Eckhard Ilsemann gemacht, nachdem sich der Ausschuss für Planen, Bauen und Umwelt in seiner Sitzung am Dienstagabend für einen Grundsatzbeschluss zu diesem Thema ausgesprochen hat. Vorausgesetzt, der Northeimer Rat folgt in seiner nächsten Sitzung am 23. Oktober der Empfehlung des Ausschusses, wird der Northeimer Bürgermeister beauftragt, die in einem Gespräch mit Landrat Michael Wickmann behandelten Themen Stadthalle, Multifunktionshalle und Rathaus (wir berichteten) im Detail zu prüfen und entsprechende Schritte in die Wege zu leiten.

„Ob das neue Rathaus so wie ich es mir vorstellen könnte, tatsächlich gebaut wird, ist natürlich von den Entscheidungen der politischen Gremien abhängig“, sagt Ilsemann. „Aber ich bin überzeugt davon, dass ein neues Rathaus mit einer solchen Fassade ein touristischer Anziehungspunkt werden könnte.“ Die Finanzierung eines solchen Gebäudes hält Ilsemann durchaus für machbar.

In seinem Empfehlungsbeschluss hat der Ausschuss allerdings den Vorschlag der Verwaltung dahingehend erweitert, dass auch alternative Möglichkeiten wie zum Beispiel die Sanierung und der Erhalt der alten Stadthalle erörtert werden sollen und neben einer so genannten öffentlich-privaten Partnerschaft auch eine Finanzierung durch Kredite in Erwägung gezogen wird.

Außerdem wurde auf Antrag der CDU beschlossen, dass zu diesem Themenbereich eine Lenkungsgruppe eingerichtet werden soll.

Von Niko Mönkemeyer

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