Hitzegewitter im Kreis Northeim: Blitz schlug in Scheune ein

Die Blitze des Sommergewitters hatten auch faszinierende Seiten: Dieses Foto hat HNA-Leser Ralf Grösche in Northeim aufgenommen. Foto: Grösche/nh

Northeim. Starke Hitzegewitter haben im Landkreis Northeim am Freitagmorgen ihre Spuren hinterlassen. Über zwei Stunden hinweg donnerte, blitzte und regnete es stark.

Der Deutsche Wetterdienst warnte am Morgen entlang der Weser vor Unwettern mit Starkregen, Gewitter und Hagel.

Aktualisiert um 14.00 Uhr

In Hardegsen und Lindau liefen einige Keller voll. Die Feuerwehr musste ausrücken, um das Wasser abzupumpen.

In Höckelheim schlug ein Blitz in eine Scheune am Winkel ein. Zum Glück fing das Gebäude kein Feuer. In Moringen traf ein Blitz den Schornstein eines Hauses - auch hier ohne schwerwiegende Folgen. Nach Aussage eines Feuerwehrsprechers wurde in beiden Gebäuden die Elektrik lahmgelegt.

In Wangelnstedt (Landkreis Holzminden) brannte am Freitagvormittag eine Scheune: Vermutlich wurde sie durch einen Blitz in Brand gesetzt.

Im benachbarten Landkreis Holzminden verursachte ein Blitzeinschlag dagegen einen Großbrand: In Wangelnstedt fing eine Scheune Feuer, auch der Dachstuhl eines angrenzenden Wohnhauses wurde in Mitleidenschaft gezogen. Dabei entstand ein Gebäudeschaden von mehreren 100.000 Euro. Drei Bewohner zogen sich Rauchvergiftungen zu. Aus dem Landkreis Northeim rückte die Feuerwehr Dassel zur Unterstützung aus.

Über Uslar und den Solling zog das Unwetter am Freitag ohne nennenswerte Schäden hinweg. Weder die Polizei noch die Feuerwehr mussten zu Einsätzen ausrücken.

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