Kooperation zwischen BBS-Schülern und der HNA

HNA-Videoprojekt: Freundschaft mit Flüchtlingen

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Gemeinsam in Northeim unterwegs: Sayed (17), Robin Gaw (20), Lea Köpke(17), Maja Brinkmann (17), Hadi (18), Marvin Leibeling (20), Salem (18). (Ganzes Foto per Klick aufs Bild)

Northeim. Schüler der Northeimer BBS haben in Kooperation mit der HNA junge Geflüchtete aus der Kreisstadt nach ihren Erfahrungen gefragt. Die Ergebnisse gibt es in unserem Video zu sehen.

Flüchtlinge gehören für viele längst zum Alltag dazu. Insbesondere Schüler sind es, die mit den jungen Erwachsenen verschiedenster Nationalitäten regelmäßig in Kontakt kommen. In einem Schulprojekt haben Schüler der Northeimer Berufsbildenden Schule 1 drei junge Geflüchtete nach ihren bisherigen Erfahrungen befragt – und Freundschaft geschlossen.

Die Idee

Die jungen Schüler Robin Gaw, Marvin Leibeling, Maja Brinkmann und Lea Köpke haben täglich Kontakt mit der Integrationsklasse der BBS. Was sind das für junge Geflüchtete? Wie erleben Sie Northeim und die Region? Das waren Fragen, die sich die Schüler gestellt haben.

Im Rahmen einer Projektarbeit der Fachoberschule Wirtschaft (FOW) haben sie sich für ein Videoprojekt entschieden und haben mit der HNA Kontakt aufgenommen.

Die Umsetzung

Über die Jugendhilfe Südniedersachsen haben die Northeimer den Kontakt zu drei Jugendlichen bekommen. Salem, Hadi und Sayed sind mittlerweile alle Schüler, die in Northeim zur Schule gehen. Ursprünglich kommen sie aus dem Irak und Afghanistan.

Viele Absprachen waren laut der Gruppe notwendig, um letztlich „alle an einem Termin unter einen Hut zu bekommen“, wie die Jugendlichen jetzt bei der Präsentation ihrer Projektarbeit berichteten. Insgesamt hat die Erarbeitung ihrer Dokumentation von November bis Mai gedauert.

Das Ergebnis

Für die drei jungen Geflüchteten war der Start in Deutschland nach eigenen Angaben nicht leicht. Vor allem die Verständigung lief zu Beginn nicht reibungslos. „Deutsch ist eine schwere Sprache“, sagen die drei jungen Männer, die teils viele Stationen und Schulen hinter sich haben, bevor sie jetzt in Northeim angekommen sind. Mittlerweile ist die Verständigung aber kaum noch ein Problem, alle sprechen fließend Deutsch. Eine Herausforderung ist auch das Einleben in Deutschland fernab von Familie und Freunden.

Die jungen Männer sind aktiv, sowohl beruflich als auch privat. Hadi spielt beim SVG Göttingen als Torwart Fußball. Salem, der in seiner Heimat über Jahre ein kleines Geschäft hatte und unter anderem Schuhe verkauft hat, startet in Kürze ein Praktikum als Friseur.

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