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Hochzeit der Autohäuser: Riebold-Rösner-Raith und Wentorf & Schenkhut fusionieren

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Von: Olaf Weiss

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Geschäftsführer: (von links) Michael Rösner, Maik Schenkhut, Jürgen Falkenhain und Hans Joachim Raith.
Geschäftsführer: (von links) Michael Rösner, Maik Schenkhut, Jürgen Falkenhain und Hans Joachim Raith. © Olaf Weiss

Die Riebold-Rösner-Raith GmbH (Northeim) und die Wentorf & Schenkhut (Osterode) GmbH schließen sich zur Harz-Leine GmbH zusammen.

Northeim – Wie Michael Rösner, einer der vier Geschäftsführer der neuen Autohaus-Gruppe sagte, gehöre das fusionierte Unternehmen damit zu den 100 größten Autohäusern in Deutschland. Die Fusion wird nach seinen Worten rückwirkend zum 1. Januar vollzogen. Nur die Eintragung ins Handelsregister fehlen, stehe aber kurz bevor.

Die beiden Unternehmen Riebold-Rösner-Raith sowie Wentorf & Schenkhut sind nach seinen Worten jeweils vor 22 Jahren aus Fusionen entstanden. Nun schließe man sich zusammen, um sich für die Zukunft auf stabile Beine zustellen. „Die Hersteller wünschen sich immer größere Einheiten“, sagte Rösner zur Begründung.

Außerdem werde der Automobilmarkt nicht mehr größer, sagte sein Geschäftsführer-Kollege Jürgen Falkenhain. Notwendig seien schlanke Strukturen. Hinzu kommt nach den Worten von Hans Joachim Raith, ebenfalls Geschäftsführer, die notwendige zunehmende Spezialisierung angesichts der immer komplexeren Fahrzeugtechnik. So sollen die Kunden zwar weiterhin Serviceansprechpartner in ihrem Autohaus vor Ort haben. Spezielle Tätigkeiten wie Lackierarbeiten und Arbeiten an Hochvoltbatterien von E-Fahrzeugen sollen aber nur an bestimmten Standorten ausgeführt werden.

Auch als Arbeitgeber wollen die Partner durch die Fusion attraktiver werden. Als größeres Unternehmen könne man Mitarbeitern bessere Aufstiegschancen bieten, betonte Rösner. Zum Geschäftsführerquartett gehört außerdem Maik Schenkhut. Die vier haben ihre Aufgaben thematisch und nicht nach Standorten unter sich aufgeteilt.

Die neue Gruppe hat ein geschlossenes Geschäftsgebiet mit neun Autohäusern in Goslar, Einbeck, Osterode, Northeim und Nörten-Hardenberg und hat Fahrzeuge aus dem VW-Konzern im Angebot: VW, VW Nutzfahrzeuge, Audi, Seat, Cupra und Skoda. Sie beschäftigt 450 Mitarbeiter, darunter 60 Auszubildende. Im vergangenen Jahr haben die beide damals noch nicht fusionierten Unternehmen zusammen 1800 Neufahrzeuge und 4000 Gebrauchtwagen verkauft. „Wenn wir wieder normale Verhältnisse haben, ist auch mehr möglich“, verwies Falkenhain darauf, dass vor Corona und den gestörten Lieferketten die Zahlen höher gewesen seien. (ows)

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